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FAF: Farbe – Ausbau & Fassade |
06. bis 09.04.2005 Hallenplan |
Die Koelnmesse
Ausstellungen präsentiert zusammen mit den ideellen Trägern und Partnern erste
konzeptionelle Inhalte der international bedeutendsten Ausbaumesse, der Farbe –
Ausbau & Fassade
Die Farbe 2005:.
411 Unternehmen aus 27 Ländern und 54.205 Fachbesucher aus 60 Ländern kamen vom
06. bis 09.04.2005 zum Messeplatz Köln und unterstrichen damit die international
führende Rolle der Veranstaltung als wichtigste Informations- und Order-Messe
der Branche. Nun ist ein neuer Stern geboren: die Farbe – Ausbau & Fassade! Die
bereits in 2005 angefangene und nun in die Tat umgesetzte Kräftebündelung der
nunmehr beiden ideellen Träger - dem Hauptverband Farbe Gestaltung
Bautenschutz und dem Deutschen Stuckgewerbebund – erweist sich bereits in der
Vorbereitungsphase der kommenden Messe als zeitgemäß und erfolgreich. Mit der
kooperativen Einbindung des Fachverbandes Deutsches Fliesengewerbes wird die
Farbe – Ausbau & Fassade 2007 zudem um ein weiteres Segment erweitert. Damit
findet vom 18. bis 21. April 2007 am Messeplatz Köln die erste internationale
Messe für Farbe, Gestaltung,
Bautenschutz, Stuck, Putz, Trockenbau, Fliesen und Naturstein statt.
In Erwartung dieser
international bedeutendsten Ausbaumesse hat es sich die Koelnmesse Ausstellungen
GmbH als Veranstalterin der Farbe – Ausbau & Fassade zum Ziel gesetzt, die
Ausstellungssegmente durch die wichtigsten Keyaccounts der beteiligten Branchen
darzustellen. Bereits ein halbes Jahr vor Beginn steht fest, dass sich die Messe
auf dem besten Weg befindet. Um den internationalen Charakter der Messe weiter
hervorzuheben, pflegt die Veranstalterin eine intensive Zusammenarbeit mit
internationalen Verbänden, darunter die
UNIEP (Union Internationale des
Entrepreneurs de Peinture), die UIEP (Union Internationale des Entrepreneurs de
Platerie) und die EUF (Europäische Union der Fliesenfachverbände). Aufbauend auf
den Erfolg der Vorveranstaltung setzt die Koelnmesse Ausstellungen zudem in
Zusammenarbeit mit den beteiligten Verbänden ein informatives Fach- und
Rahmenprogramm um, das neben den 450 Produkt- und Dienstleistungsgruppen der
Messe zahlreiche Besucherzielgruppen zum Besuch der Farbe – Ausbau & Fassade
motivieren soll.
Die derzeitige leichte konjunkturelle Erholung in der Branche ist ein guter Grundstein für die Messe im kommenden Jahr. Die Veranstalterin und die ideellen Träger der Farbe – Ausbau & Fassade erwarten eine starke Messe, da die Veranstaltung für die Besucher insbesondere wegen der weiteren Belastungen durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer und den steigenden Lohnnebenkosten für die Betriebe eine besondere Bedeutung hat.
Guter Anmeldestand ½ Jahr vor Messebeginn
Die Farbe – Ausbau & Fassade, 18. bis 21. April 2007, verzeichnet ½ Jahr vor Beginn der Veranstaltung einen guten Anmeldestand. Bedeutende Aussteller der beteiligten Branchen haben sich insbesondere auch im Hinblick auf die konzeptionelle Weiterentwicklung der Messe für die erste internationale Fachmesse rund um die Ausbaugewerke entschieden. Die Leitmesse in 2007 bindet neben dem Angebot an Farben, Lacken, Beschichtungsstoffen, Wand- und Bodenbelägen, Tapeten sowie Werkzeugen, Spritzanlagen, Klebstoffen, Leitern und Gerüsten auch die Bereiche Stuck, Putz und Trockenbau inklusive des Fliesensegmentes ein. Die FAF, so ihr „Arbeitstitel“, belegt die Hallen 6, 7 und 8 der Koelnmesse. Um den Besuchern eine optimale Orientierung in den Hallen zu geben, zeichnet sich die Hallenaufplanung durch eine deutliche Strukturierung nach Segmenten aus. Bisher haben sich unter anderem folgende Firmen angemeldet:
Farben, Lacke, Tapeten
Belegungsschwerpunkt: Halle 6
Alligator-Farbwerke GmbH
AS Création Tapeten AG
Brillux GmbH & Co. KG
Caparol Farbe Lacke Bautenschutz GmbH & CO
CD-Color GmbH & Co. KG
Dyrup GmbH
Erfurt & Sohn KG
Fema Farben + Putze GmbH
Henkel KGaA
Jonas GmbH & Co. KG
Keimfarben GmbH & Co. KG
Marburger Tapetenfabrik J.B. Schäfer GmbH & Co. KG
Meffert AG Farbwerke
Relius Coatings GmbH & Co. KG
Sigma Coatings Farben und Lackwerke GmbH
Tapetenfabrik Gebrüder Rasch GmbH & Co. KG
Zero-Lack GmbH & Co. KG
Bodenbeläge
Belegungsschwerpunkt: Halle 7
Europäische Teppichgemeinschaft e.V.
Uzin Utz AG
Witex AG
Wortmann-Omnifloor Fußbodentechnik GbR
Stuck, Putz, Trockenbau
Belegungsschwerpunkt: Halle 7
BaumitBayosan GmbH & Co. KG
Knauf PFT GmbH & Co. KG
maxit Deutschland GmbH
Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co. KG
Putzmeister AG
Saint-Gobain Weber GmbH
Schaefer Krusemark GmbH & Co. KG
Sto AG
Fliesen
Belegungsschwerpunkt: Halle 7
Fila Deutschland Vertriebs GmbH
Gutjahr Innovative Bausysteme GmbH
Hacom Software GmbH
Lux Elements GmbH & Co. KG
Mappei GmbH
Palette CAD GmbH
Schlüter-Systems KG
Sopro Bauchemie GmbH
ViSoft GmbH
Werkzeuge, Maschinen
Belegungsschwerpunkt: Halle 8
3M Deutschland GmbH
Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH
Ciret Holdings AG
Festool GmbH
Friess GmbH
J. Wagner GmbH
Kronen-Hansa-Werk GmbH & Co. KG
Storch Malerwerkzeuge & Profigeräte GmbH
Software
Belegungsschwerpunkt: Halle 8
C.a.t.s.-Soft GmbH
CSK Software GmbH
Datacolor GmbH
HCS EDV-Systeme GmbH
Lorey Computer
Nieland Grafik Sodtware GmbH
PDS Programm + Datenservice GmbH
Sage Software GmbH
International bedeutendste Ausbaumesse belegt die Hallen 6, 7 und 8 der „neuen“ Koelnmesse
Während die Farbe 2005 noch im alten Hallengelände der Koelnmesse stattfand, belegt die Farbe – Ausbau & Fassade vom 18. bis zum 21. April 2007 die neuen Messehallen 6, 7 und 8 der Koelnmesse. Insgesamt vier neue Hallen wurden Anfang 2006 durch die Koelnmesse in Betrieb genommen. Zusammen mit dem neuen Nordeingang, der Fertigstellung der Piazza und des Messeboulevards (der zentralen Verbindungsachse zwischen den Messehallen), dem Bau des Congress-Centrums Nord und der Inbetriebnahme des neuen Südeingangs der Koelnmesse ist das Gelände der Koelnmesse deutlich attraktiver geworden. Es setzt Maßstäbe hinsichtlich Struktur, Lage, Erreichbarkeit, Ausstattung und Service.
Die neue Koelnmesse ist kompakt, bietet schnelle Orientierung und kurze Wege. Davon profitieren insbesondere auch die Messebesucher der Farbe – Ausbau & Fassade. Für sie bietet die Veranstaltung zwei Eingangbereiche, den „Eingang Mitte“, zwischen den Hallen 6 und 9, und den Eingang Nord. Der „Eingang Mitte“ wird vom Bahnhof KölnMesse/Deutz direkt per Shuttlebus angefahren. Der Eingang Nord wird per Shuttlebus von den Besucherpark-plätzen angefahren.
Auch dem Anspruch der
Aussteller an eine einfache und vielseitige Beschickung der Hallen wird die neue
Koelnmesse gerecht. Logistikflächen zwischen den eingeschossigen Hallen
erleichtern das Anfahren der Hallen. Zudem zeigen die bisher eingereichten
Standbauten, dass die eingeschossigen, säulenfrei konstruierten Hallen mit einer
lichten Höhe von 11 bzw. 15 Metern den Planern deutlich mehr Gestaltungsfreiheit
bieten und zur Farbe – Ausbau & Fassade für innovative Standkonzepte genutzt
werden. Auch die hohe Belastbarkeit der Hallenböden sowie die großen Tore machen
eine Teilnahme mit entsprechend großen Exponaten gut möglich. Durch die variable
Lichtgestaltung von völliger Dunkelheit bis hin zum Tageslicht ist je nach
Veranstaltung eine Fülle unterschiedlicher Atmosphären möglich. Im Rahmen der
Farbe – Ausbau & Fassade kommt neben den neuen Messehallen 6, 7 und 8 auch das
neue Congress-Centrum Nord zum Einsatz. Ausgestattet mit modernster Medien- und
Konferenztechnik und einem flexiblen Raumkonzept findet sich dort alles, was
erfolgreiche Geschäfte ausmacht. Die Gesamtkapazität liegt bei 3.000 Personen.
In das Congress-Centrum Nord ist außerdem das Pressecentrum der Farbe – Ausbau &
Fassade integriert.
Hallenplan

Der Masterplan der Koelnmesse ist ein wesentlicher Baustein eines Netzplans, mit dessen Umsetzung die Messe die Innovationsführerschaft im deutschen Messewesen übernommen hat. Alle Maßnahmen haben nur das eine Ziel: dem Geschäft der Branchen möglichst viele und möglichst starke Impulse geben. Dies gilt besonders auch für die international bedeutendste Ausbaumesse, die Farbe – Ausbau & Fassade. Die neuen Nordhallen der Koelnmesse bilden mit einer bestmöglichen Aufenthaltsqualität und der zentralen Lage (vom In- und Ausland ist der Messeplatz Köln schnell zu erreichen, ob mit dem Auto, dem Flugzeug oder der Bahn) die Basis für den Erfolg..
Das Programm in den Messehallen:
Forum Faszination Farbe, Halle 6, B70/C79
Halle 6, Stand des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz
Das „Forum Faszination Farbe“ – der Messestand des Malerhauptverbandes - ist das zentrale Kommunikationsforum der gesamten Maler- und Lackiererbranche auf der Farbe – Ausbau & Fassade. Im Vordergrund steht die öffentliche Diskussion fachlicher Themen. Zentrales Element ist der Informationsbereich des Hauptverbandes mit dem daran angrenzenden Vortragsforum. Hier wechseln sich Fachbeiträge mit Diskussionsrunden zu brandaktuellen Themen und Vorträge zur Betriebsführung ab. Es präsentieren sich außerdem die verschiedenen Institutionen des Hauptverbandes sowie Schulen des Maler- und Lackiererhandwerks, die ihr fachliches Können und ihre Kreativität im Rahmen der Präsentation des Stelenwettbewerbes unter Beweis stellen werden. Mehr noch als im Jahr 2005 ist die Gestaltung des Messestandes des Unternehmens-Wirtschaftsverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks in 2007 einem Marktplatz nachempfunden. So bieten sich dem Besucher individuelle Eingangssituationen zu dem fast 1.500 Quadratmeter großen Stand, die zur Kommunikation anregen und zudem orientierende Funktion haben.
Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren, Halle 7, D30/F39. Einhergehenden Entwicklungen und Anforderungen der Ausbaubranche planerisch und konzeptionell „offensiv“ begegnen, so lautete die Aufgabenstellung des interdisziplinären Gestaltungs- und Realisierungswettbewerbs für Studierende der Fachrichtung Architektur/ Bauwesen und für zukünftige Meisterschüler des Stuckateur-Handwerks. Konkret gefragt wurde, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden? Welche Rolle dabei die uns umgebenden „vier Wände“ spielen werden? Oder werden es vielleicht mehr sein? In welche Richtung wird/kann sich der Innenausbau entwickeln? Ausgeschrieben vom Deutschen Stuckgewerbebund im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sollten die Teilnehmer kreative und unkonventionelle Arbeitsweisen aufzeigen und neue Möglichkeiten über die Grenzen des zurzeit Machbaren hinaus im Bereich Stuck-Putz-Trockenbau erkunden. Und das im Rahmen einer „permanenten Werkstatt“ zwischen Hochschule und Meisterschule. Nützliche Kontakte knüpfen und unzweckmäßige Hierarchien aufbrechen, so lautete denn auch die inoffizielle Aufgabe. Nun werden im Rahmen der Farbe – Ausbau & Fassade die Arbeiten des Gestaltungs- und Realisierungswettbewerbes persönlich von den Teilnehmern präsentiert. Teilgenommen haben die Fachhochschulen Bochum, Rosenheim. Karlsruhe, Stuttgart und die Bergische Universität Wuppertal. Beteiligte Meisterschulen waren die BZB Krefeld, die Fachhochschule Vilshofen, die Bundesfachschule Heilbronn und das Ausbildungszentrum für Stuckateure Leonberg/Rutesheim. Auf das von einer Jury prämierte Siegerteam wartet eine dreitägige Seminarveranstaltung. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer einen Leistungsnachweis, der für sein Studium bzw. seine Meisterprüfung anrechenbar ist.
Latente Talente – Kunst- und Designwettbewerb, Halle 7, C30/D39. Dieser bundesweite Kunst- und Designwettbewerb, ausgeschrieben vom Deutschen Stuckgewerbebund, findet aus Anlass der Farbe – Ausbau & Fassade statt. Er richtet sich an Meister- und Berufsschulen bzw. deren Schüler/ innen im Stuckateurhandwerk und angrenzenden Gewerbe. Es sollen Kunst- und Gestaltungsgegenstände hergestellt werden, welche sich mit dem Thema „Ausbau und Fassade“ beschäftigen. So sollen die Exponate für den Wohnungsbau, den Bürobau oder den Objektbau einsetzbar sein. Kreativität und eine eigenständige Arbeitsweise seitens der Schüler sollen mit diesem Wettbewerb „Latente Talente“ gefordert und gefördert werden. Die Ergebnisse des Kunst- und Designwettbewerbes werden im Rahmen der internationalen Branchenleitmesse in Köln präsentiert und prämiert. Zu den Jurykriterien zählen die Idee an sich, die Form, das Material, der Gebrauch und die Eigenständigkeit in der Umsetzung. Als Prämien und Anerkennungen warten Geldpreise im Gesamtwert von 6.000,00 Euro, die an die Schulen vergeben werden. Einsendeschluss in der Geschäftsstelle des Deutschen Stuckgewerbebundes ist der 12. Februar 2007.
Architekturpreis Putz, Halle 7, F30/F36. Der ECOLA Award ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, herausfordernde Architektur zu fördern. Als Wanderausstellung des Deutschen Stuckgewerbebundes werden die besten Prämierungen zur Messe zu besichtigen sein. 142 Arbeiten wurden zum 4. Architekturpreis Putz eingereicht. Die Jury aus internationalen Anwendern und Herstellern bewertete in drei Kategorien. 1. Kategorie: Sanierung/ Umnutzung/ Denkmalschutz. 2. Kategorie: Schwarzbrot-Architektur. 3. Kategorie: Neubau. Kriterien der Bewertung waren die Architektur und Gestaltungsqualität, der Materialeinsatz Putz, das Raumkonzept und die Raumatmosphäre; die Funktionalität, Nutzungsflexibilität, Ergonomie und die technische Umsetzung und Ressourcen schonende Bauweisen. In einem ersten Durchgang wurden 20 Projekte für die zweite Runde nominiert. Dann wurde weiter selektiert. Anschließend wurden in der letzten Runde die Preisträger, je ein Gewinner und eine lobende Erwähnung, in den drei Kategorien ermittelt. Die Besucher der Farbe – Ausbau und Fassade 2007 haben während der Messe die Möglichkeit, Einblicke in die Konzeptionen der besten Preisträger des 4. Architekturpreises Putz zu nehmen.
„Lebende Werkstatt“, Halle 7, B40/C49. Was kann das Fliesenhandwerk leisten? In Form einer „Lebenden Werkstatt“ mit entsprechenden Exponaten gibt die Sonderschau des Fachverbandes Fliesen auf diese Frage eindrucksvoll eine Antwort. So werden nicht nur Lösungsansätze angeboten – auch die unmittelbare und spontane Kontaktaufnahme zu Partnern und Verbandskollegen erweitern Horizonte.
Tapete erleben, Messeboulevard . Unter diesem Motto präsentieren die drei marktführenden Unternehmen AS Création, Rasch und Marburger Tapetenfabrik in einer Sonderausstellung auf ca. 100 m² die Tapete als modernes Gestaltungsmittel. In einer multikulturellen und multisozialen Gesellschaft existieren die verschiedenen Lebensstile nebeneinander und drücken sich in einer Vielzahl von Wohnstilen aus. Kein anderes Gestaltungs-mittel für Wände bietet eine solche Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten. Mediteranes Ambiente, Landhausstil, klassische Formen, modernes und junges Wohnen bis hin zum Retrolook, aber auch ausgesprochen opulente Wandgestaltungen und im Gegenzug minimalistische, puristische Designs werden geboten. Mit anregenden Dekorationen der Wohnstile und einer Präsentation der überaus reichen Mustervielfalt werden dem verarbeitenden Handwerk die Möglichkeiten aufgezeigt, mit Tapeten einen lukrativen Geschäftszweig aufzubauen und sich positiv abzugrenzen. Dabei ist Tapete wieder außerordentlich „in“. Nach 30 Jahren weißer, kalter Wände entdeckt die jüngere Generation das Muster neu. Unter dem Stichwort „retro“ gibt sie ihrer Individualität mit Tapete einen neuen Ausdruck. Ein positiver Trend, der bestimmt vom Handwerk genutzt wird.
„Wir machen mobil“ – Fachvorträge und Kurzseminare des Fachverbandes Fliesen, Halle 7, B40/C49. Das Messekonzept des Fachverbandes Fliesen zur Farbe, Ausbau & Fassade 2007 sieht vor, zusammen mit den Partnern aus der Industrie als ideelle und fachliche Träger und zusammen mit nationalen und internationalen Verbänden, den Mitgliedsbetrieben innovative Impulse für mehr Erfolg und eine gesicherte Zukunft zu geben. In Fachvorträgen und Kurzseminaren mit aktuellen Inhalten werden hierzu neue Wege aufgezeigt und durch kompetente Referenten anschaulich vermittelt. Zu den avisierten Themen gehören: „Technische Neuheiten: Neue Materien und innovativer Technik“, „Praxisnahe Hilfestellungen für Marketing und Auftragsabwicklung“, „Auftragslage verbessern“ und „Kundentreue erhöhen“.
Auftragsbörse der DOCUgroup. Das Angebot der DOCUgroup auf der Farbe – Ausbau & Fassade ist Geld wert! DOCUgroup stellt den Besuchern der Messe während der gesamten Laufzeit die Datenbank „Auftragsbörse“ zur Verfügung. So erhalten die Nutzer die Möglichkeit, mit Unterstützung von Beratern der DOCUgroup auf die Datenbank zuzugreifen und eine Auswahl an geplanten Bauprojekten ihrer Wahl entweder ausgedruckt mit zu nehmen oder per Email zugesendet zu bekommen! Ziel ist es, Entscheider im Bereich Hochbau mit Auftragssuchenden wie Herstellern, Fachplanern und Handwerkern zusammen zu bringen. Die Tätigkeit als Informationsmittler erstreckt sich über ganz Deutschland und große Teile von Europa. Die Information „Wer baut Was, Wo und Wann“ erhalten Auftragssuchende so rechtzeitig, dass sie sich noch qualifiziert bewerben können. Im vergangenen Jahr ergab sich allein für Handwerker aus den Bereichen Maler und Lackierer, Fliesenleger und Sanitär ein Auftragsvolumen in Höhe von 945 Mio. Euro. Die Auftragsbörse ist keine Plattform für Auftragsauktionen. Die Auftragssuchenden bekommen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen nicht über den Preis, sondern vor allem auch über die Qualität anzubieten. Sie vereint professionelle Abfragetechniken mit modernster Datenbanktechnik. Der Suchende erhält den exakten Ansprechpartner (Entscheider) namentlich (meistens mit Vor- und Zunamen) genannt – also nicht nur den Firmen- oder Gemeindenamen. Zusätzlich erhalten die Suchenden die genaue Durchwahlnummern, zeitraubendes Durchfragen entfällt damit völlig. Jedes Gewerk wird einzeln abgefragt und der Stand der Vergabe festgestellt. Auch das genaue Datum der Abfrage ist vermerkt. Der Service der Auftragsbörse orientiert sich am wirklichen Bedarf der Auftragssuchenden am Bau durch individuell gestaltete Selektionen. Für die Besucher der Farbe – Ausbau & Fassade ist der Service kostenlos!
Sonderschau "Ernst Friedrich von Garnier". Der Farbgestalter mit internationalem Ruf, lud Besucher bereits zur Farbe 2005 ein, Einblicke in seine Arbeiten zu erhalten und sich mit seinen Ansichten auseinanderzusetzen. Der Gestalter, Farbdesigner und Farbphilosoph von internationalem Rang sorgt mit einer Vielzahl von farblich gestalteten Gebäuden, Industrieanlagen und Gewerbeobjekten regelmäßig für Aufsehen. Auch zur Farbe – Ausbau & Fassade 2007 wird von Garnier wieder mit einer Sonderschau vertreten sein. Er präsentiert verschiedene seiner aktuellen Projekte und steht selbst als Ansprechpartner während der Messe zur Verfügung. Eindrucksvoll eröffnet sich dem Betrachter so der Denkansatz der organischen Farbkultur in der Architektur. Man kann gespannt sein, was von Garnier mit nach Köln bringen wird.
Programm im Congress-Centrum Nord:
Architektenforum. Farben prägen als visuelles Element nicht nur das ganze Leben, sondern vor allem auch die Emotionen. Sie stehen für Glück, Trauer, Leidenschaft. Assoziieren Leichtigkeit oder Schwere, Wärme oder Kälte, Heiterkeit oder Ernsthaftigkeit. Kurzum: Farben beeinflussen wie kein zweites Gestaltungselement die Sinne und Empfindungen. Nicht zuletzt darum sind Farben auch zu einem der kraftvollsten Ausdrucksmittel moderner Architektur geworden. Für die Farbe – Ausbau & Fassade 2007 ein wichtiger Grund, sich diesem Thema am 20. April 2007 zu widmen. So veranstaltet die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Koelnmesse Ausstellungen GmbH Fachtagung „Architektur und Farbe – Älter, bunter, besser?!“. Eine Konferenz, die neue Ideen für die Zukunft der modernen Architektur verspricht. Angesprochen wird unter anderem das Thema „Bunt für Kinder und Grau für Alte? - Analyse einer gebauten Wirklichkeit“.
Tag der Wohnungswirtschaft. Zum Auftakt der Farbe – Ausbau & Fassade 2007 findet am 18. April 2007 auf dem Kölner Messegelände erneut der „Tag der Wohnungswirtschaft“ statt. Die Leitmesse der Ausbaubranche setzt damit zum zweiten Mal – nach der erstmaligen Durchführung in 2005 - auch einen bedeutenden Veranstaltungsschwerpunkt auf die Zielgruppe der Wohnungs- und Immobilienbranche. Mit einem attraktiven Tagesprogramm startet der Tag der Wohnungswirtschaft im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse und setzt sich mit speziellen Angeboten an den Ständen der Aussteller fort. Diese wurden gebeten, sich an diesem Tag auf die vermehrte Präsenz der Wohnungs- und Immobilienbranche einzustellen und sich als lösungsorientierte Technologiepartner zu präsentieren. Mit dem „Tag der Wohnungswirtschaft“ will die Farbe – Ausbau & Fassade erneut Maßstäbe setzen. Ziel ist es, der deutschen Wohnungswirtschaft die Innovationen im Maler-, Fliesen- und Stuckateurhandwerk aufzuzeigen, mit denen die Branche auf aktuelle Herausforderungen des Immobilienmarktes reagiert. Zu den Schwerpunktthemen des Tages der Wohnungswirtschaft zählen in diesem Jahr das Thema „Energetische Sanierungen“ und das Thema „Nachhaltiges Bauen zweigeteilt: Algen und Pilze an Fassaden“. Diese Themen bilden die Basis für eine konstruktive Diskussionsrunde. Der „Tag der Wohnungswirtschaft“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).
Bildungsforum, 20. April 2007, Congress-Centrum Nord. Der Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz ist Veranstalter des Bildungsforums auf der Farbe – Ausbau & Fassade. In dem Personal intensiven Handwerk kommt der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und der Betriebsinhaber eine besonders wichtige Bedeutung zu. Über 200 Bildungsexperten aus dem Maler-Lackiererhandwerk, Lehrlingswarte, Mitglieder von Prüfungskommissionen und Lehrer treffen sich am 20.04.2007 von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr um aktuelle Entwicklungen und Trends zur beruflichen Bildung zu erörtern.
Europäische Fliesentage 2007 – 19./20. April 2007, Congress-Centrum Nord. Die am 19. April 2007 stattfindenden Fliesentage werden als Auftakt und Einführungsveranstaltung für die Messe und die auf dem Stand des Fachverbandes Fliesen stattfindenden Vorträge und Seminare dienen. Unter dem Motto 'Aus und Weiterbildung der Fliesenleger-Aufgabe und Chance für Handwerk, Handel und Industrie‘ werden im Rahmen der Europäischen Fliesentage interessante Vorträge und Diskussionen auf europäischem Niveau gehalten. Ziel ist, einen systematischen Überblick über die innerhalb der EUF-Verbände (Europäische Union der Fliesenfachverbände) unterschiedlichen Ausbildungswege zu vermitteln.
Köln. Was es mit den drei Buchstaben VOC auf sich hat, weiß inzwischen jedes Kind. Nun gut, zumindest wenn sein Vater Maler ist. VOC ist die Abkürzung für volatile organic compounds (= flüchtige organische Substanzen). Nebeneffekt solcher Stoffe ist, dass sie die Umwelt belasten und mit dazu beitragen, dass das Ozonloch weiter wächst. Den größten Anteil am VOC-Ausstoß hat der Straßenverkehr, aber schon an zweiter Stelle steht die Lösemittelverwendung, zu der auch der Bausektor mit bauchemischen Produkten, wie z. B. Anstrichstoffen, Klebstoffen oder Dichtungsmassen beiträgt. Daher wurde im Dezember 2004 mit der "Lösemittelhaltigen Farben- und Lack-Verordnung" (ChemVOCFarbV) die europäische Decopaint-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Sie stellt Anforderungen an die Reduktion des Lösemittelgehaltes unter anderem in Bautenanstrichstoffen. Und zwar in zwei Stufen, die jeweils in den Jahren 2007 und 2010 in Kraft treten bzw. in Kraft getreten sind. Insofern waren die Hersteller lösemittelhaltiger Produkte in den letzten Jahren in der Pflicht, entsprechend schadstoffarme Produkte zu konzipieren. Dass es geht, zeigen die zahlreichen Neuentwicklungen der "Farbe - Ausbau & Fassade 2007"-Aussteller. Rund 450 Unternehmen aus über 25 Ländern präsentieren vier Tage lang ihre Trends aus mehr als 450 Produkt- und Dienstleistungsgruppen.
Neben den konkreten VOC-Reglementierungn gibt es aber noch andere Verordnungen und Programme, die die Branche beschäftigen. CAFE (Clean Air For Europe), REACH (Registration, Evaluation And Authorisation Of Chemicals) und GHS (Globally Harmonised System) heißen die neuesten gesetzlichen Regelungen, die im Interesse des Umwelt- und Verbraucherschutzes erlassen wurden. Aktuell betrifft die Hersteller und Vertreiber von Bauprodukten dabei die REACH-Verordnung, die dazu dient, alle Chemikalien zu registrieren, zu bewerten und gegebenenfalls zuzulassen. Das noch bis 31. Mai 2007 gültige System für Industriechemikalien unterscheidet so genannte Altstoffe (bis September 1981 auf den Markt gekommen) und Neustoffe. Letztere müssen auf etwaige Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt geprüft und beurteilt werden, bevor sie in Mengen von 10 kg oder mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Im Gegensatz dazu unterliegen Altstoffe nicht den gleichen Prüfanforderungen. Das neue REACH-System, für das ab 1. Juni 2007 eine Übergangsfrist von 18 Monaten vorgesehen ist, basiert - anders als das alte europäische Chemikalienrecht - auf dem Grundsatz der Eigenverantwortung. Es verlangt vom jeweiligen Inverkehrbringer (Hersteller, Importeur), dass er für die Sicherheit seiner Chemikalien selbst verantwortlich ist, dass er die zur Bewertung dafür notwendigen Daten auch selbst beschafft (Beweislastumkehr) und auf dieser Grundlage Vorgaben zum sicheren Umgang mit den Stoffen entlang der gesamten Wertschöpfungskette macht (Risiko-Management) - eine nicht zu unterschätzende Belastung für die Hersteller von Farben und Lacken. Die auf Ökologiefragen spezialisierte dänische Unternehmensberatung DHI erstellte im Auftrag der Europäischen Kommission eine Studie, aus der hervorgeht, dass REACH die Unternehmen in den kommenden elf Jahren rund 9,7 Milliarden Euro kosten wird.
Zusammen mit dieser europäischen REACH-Verordnung möchte die EU-Kommission auch das so genannte Globally Harmonised System einführen (voraussichtlich ab 2008/2009), in welchem die bisherigen Klassifizierungen der Stoffe und Zubereitungen neu definiert werden. Weltweit soll das zu einer einheitlichen Kennzeichnung von Produkten führen. Insbesondere Materialien, deren Gefahrenpotential unverändert ist, sollen in Zukunft noch schärfer gekennzeichnet werden, was sich wiederum unmittelbar auf die Vorschriften zur Lagerung, zum Transport und zur Kennzeichnung der Zubereitungen auswirkt. "In diesem Zusammenhang gilt es dann auch, Warnsymbole, Sicherheitsdatenblätter, technische Merkblätter und begleitende Unterlagen entsprechend zu überarbeiten", weiß Michael Bross, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Lackindustrie. Last but not least soll das CAFE-Programm dazu dienen, die Bestimmungen für die Luftreinhaltung in Europa nochmals zu verschärfen. Das bedeutet, dass auch die Lösemittelemissionen erneut in die Diskussion kommen werden. Es bleibt also weiter spannend.
Neben diesen gesetzlichen Neuregelungen stehen aber natürlich auch die technischen Fortschritte im Blickpunkt der "Farbe - Ausbau & Fassade". Auf der Vorabpressekonferenz der wichtigsten internationalen Messe der Maler, Lackierer und Stuckateure kündigte Dr. Joachim Güttler, Vorsitzender der Fachgruppe Bautenanstrichmittel im Verband der Lackindustrie, eine Vielzahl von neuen Entwicklungen im Bereich der Nanotechnologie an. "Selten hat eine neue Technologie innerhalb weniger Jahre so viel Interesse geweckt", so Dr. Güttler. Es ist die Größe oder besser gesagt die Winzigkeit, die alle Nanoprodukte verbindet. Sie liegt im Bereich von einem bis zu mehreren hundert Nanometern. Ein Nanometer ist der Millionste Teil eines Millimeters und damit immer noch rund 50.000-mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haares. Die Autoindustrie hat die Nanotechnologie bereits für sich entdeckt - deutlich kratzfestere Lacke sind schon lange keine Theorie mehr, sondern Wirklichkeit geworden. Aber im bauchemischen Bereich wird eifrig geforscht. Dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologie beispielsweise ist es bereits gelungen, Beschichtungen durch Nano-Silberpartikel eine dauerhafte Resistenz gegen mikrobiellen Befall durch bestimmte Schimmelpilze, Bakterien, Keime und Algen zu verleihen, ohne dass dabei die Raumluft belastet wird.
Auch in Zukunft werden nanoskalige Rezepturinhaltsstoffe innovative Beschichtungsstoffe - so genannte Smart Coatings - hervorbringen. Zum Beispiel photoreaktive Beschichtungen, die die Eigenschaften des Titandioxids nutzen, um bei der Einwirkung von energiereichem Licht Verschmutzungen oder Schadstoffe zu oxidieren und in unbedenkliche Stoffe umzuwandeln. Nanoskalige Eisenoxidpigmente schützen Holzwerkstoffe gegen ultraviolette Strahlen. Aus Sicht der Lackindustrie ist das Ende der Innovationszyklen daher noch lange nicht erreicht, wie Dr. Joachim Güttler auf der "Farbe - Ausbau & Fassade"-Pressekonferenz konstatierte: "Interessant sind sicherlich auch die so genannten Phasenwechselmaterialien, die eine erhebliche Kapazität zur Aufnahme und Wiedergabe von Wärme haben und so beispielsweise die Wärmedämmung von Gebäudeflächen weiter verbessern könnten. Zum Beispiel bei Bauwerken, bei denen eine herkömmliche Wärmedämmung nicht möglich ist. Ich bin überzeugt, dass gerade auf dem Feld der energetischen Aufwertung von Fassadenflächen noch einiges Potential erschlossen werden kann und dass wir auf der Farbe - Ausbau & Fassade 2007 wieder neue Produkte vorgestellt bekommen", so Dr. Güttler. Na dann ...
Am Rande: 40 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Kölner Gymnasiums Kreuzgasse entwickelten 2006 im Rahmen des bundesweiten Innovationsspiels "Jugend denkt Zukunft" Produktideen für den Farben- und Lackmarkt im Jahr 2020. Ermöglicht hatte das Projekt der Verband der deutschen Lackindustrie in Frankfurt. Die Schülerinnen und Schüler erfanden so beispielsweise den "Flexilack", ein Lifestyleprodukt, der die Wände eines Raumes flexibel und formbar machen soll. Eine andere Gruppe setzte mehr auf Umweltfreundlichkeit und sieht die Zukunft im "Solarlack", einem Produkt auf Quarkbasis, mit dem Energie erzeugt werden kann. Ein leuchtender Lack mit dem Produktnamen "Firefly" (Glühwürmchen) schließlich sollte nach Meinung einer Entwicklungsgruppe in einigen Jahren Licht- und Farbeffekte in Zimmern erzeugen und ganz nebenbei Lampen ersetzen. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht.
Weitere Informationen zur bedeutendsten Ausbaumesse, der Farbe - Ausbau & Fassade, unter: www.faf-cologne.com.