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colour-europe.de - Krefeld. Die Lacktreffs am Rhein werden gemeinsam von VILF und der GDCh-Fachgruppe „Lackchemie“ veranstaltet. Nachdem seit 2008 das traditionelle „Et Bröckske“ in Krefeld nicht mehr für Diskussionsabende zur Verfügung stand, konnte mit dem Bayer-Gästekasino in Leverkusen ein neuer geeigneter Veranstaltungsort mit schönem Ambiente gefunden werden. Er liegt verkehrsgünstig (500 m zur S-Bahn, nahe dem Kölner Autobahnring) und hat gute Parkmöglichkeiten.Themen und Termine werden durch die Verbände veröffentlicht. Durch die thematische Schwerpunkt-Bildung mit jeweils mehreren Beiträgen wird die Teilnahme noch lohnenswerter, zumal sich im Anschluss die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Umtrunk bzw. Abendessen im Restaurant "Zum Löwen" oder im Sommer auf der Sonnenterrasse bietet. So kann Netzwerken sein! ▲
Infos:
www.vilf.de /
www gdch.de/lackchemie BG Leverkusen Lacktreffs 2012 24.05.GDCh 13.09. VILF 29.11. GDCh Nächste Veranstaltung:
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Bezirksgruppe
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BG MOL(Münsterland/Ostwestfalen/Lippe) 2012 |
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Bezirksgruppe
NordBG Nord |
31.05. Bremen 20.09. Hamburg |
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Bezirksgruppe Stuttgart |
Branchen Treff Stuttgart Farbe-Lack-Oberfläche 2012 03.05. Rheologie- Anton Paar/PPG mehr dazu |
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Bezirksgruppe Rhein/Main |
nicht aktiv |
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Edwin Tafelmeier www.ni-lack.de |
NIL: Lacktreff „Neue Additive“Fürth - Die NIL, Nürnberger Interessengruppe Lack,
lädt zum nächsten Lacktreff am 17. April 2012
um 19 Uhr nach Nürnberg (wieder ins
AROTEL)
ein. Unterstützt wird der Abend von
Nordmann, Rassmann.
Die Referate: |
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VILF |
Die letzte Ölung?
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▲Abstracts der VILF-Tagung 2003 -
2003

Hans-Dieter Christian
(im Bild rechts)
Protokollführerin Angela Cackovich
(im Bild Mitte)
Jürgen Heupel (im Bild links)

Aktuell bedauerte der Verband den Rücktritt
des 2.Vorsitzenden Uwe Seemann
(Bild rechts) .
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Abstracts der VILF-Tagung 2003
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▲ Lackindustrie am Rockzipfel der
Großchemie? Im Februar 2001 veröffentlichte die EU-Kommission ihr Weißbuch „Strategie für eine zukünftige Chemikalienpolitik". Anfang Mai 2003 wurden dann auf 1.200 Seiten die Vorstellungen der beiden Generaldirektionen Umwelt und Unternehmen zur konkreten Umsetzung der Chemikalienpolitik dargelegt. Dieses Dokument wurde im Internet veröffentlicht und konnte von allen betroffenen Kreisen sowie den Bürgern der EU kommentiert werden. Im Rahmen dieser Internet-Konsultationen sind über 6.000 Stellungnahmen bei der EU-Kommission in Brüssel eingegangen. In dem Vortrag soll Anfang Dezember auf die aktuellen Entwicklungen bei der Gesetzgebung zur Chemikalienpolitik eingegangen werden. Außerdem wird der Vortrag die wesentlichen Elemente der vorgesehenen Neuordnung darstellen. Das REACH-System und seine Auswirkungen auf mittelständische Zubereitungsindustrien, die vorgeschlagenen, sehr umfangreichen Informationspflichten entlang der Produktkette sowie die besonderen Vorschriften, die die Downstream Users betreffen, werden erläutert. Die Lackindustrie als eine der wesentlich betroffenen Zubereitungsindustrien hat sowohl über ihren europäischen Verband CEPE als auch über den deutschen Branchenverband VdL umfangreiche Stellungnahmen zu den Vorschlägen der beiden Generaldirektionen vorgelegt. Die Kritikpunkte der Lackindustrie und die Vorschläge für eine vereinfachte und sinnvolle Neuordnung der Chemikalienpolitik aus Sicht der Lackindustrie werden ebenfalls vorgestellt werden. Dispersionsfarben effektiv
formulieren - Eine neue Generation von assoziativen Rheologieadditiven Die heutige Wirtschaftslage, die Wettbewerbssituation und die Industriestruktur des Baufarbensektors verstärken den Druck zu weiteren Einsparungen und Optimierungen. Es ist eine Herausforderung Herstellungskosten und Anzahl der Rohstoffe zu reduzieren, Gewinne zu erhalten und dabei gleichwertige oder sogar höherwertige Farbenqualitäten zu produzieren. Farbenherstellern stehen begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung diese Ziele zu erreichen. #Während der letzten Jahre konzentrierte sich die Forschung von Rohm and Haas darauf, dieser Herausforderung mit innovativer Technologie entgegenzutreten. Drei verschiedene Konzepte wie Farbenhersteller neue Rheologieadditive einsetzen können, sind Inhalt diesesVortrags.Zwei Möglichkeiten basieren auf neuen Generationen von Rheologieadditiven mit erhöhter Bindemittelreaktivität, wobei das einzigartige Rheologieprofil einiger Produkte den Ersatz von traditionellen Produktkombinationen ermöglicht, d.h. die Anzahl der Rohstoffe reduziert. Der dritten Ansatz zeigt flüssige Alternativen zu pulverförmigen Verdickern auf, die Rohstoff- und Herstellungskosten senken und eine Optimierung der Farbenqualität ermöglichen. Synthetische, amorphe
Aluminiumsilikate haben sich seit Jahrzehnten als Pigmentextender in
Dispersionsfarben für innen wie auch außen bewährt. Diese Produktgruppe gilt ökologisch und toxikologisch als weitgehend unbedenklich. Die am Markt angebotenen Produkte unterscheidensich in ihrer Morphologie und zeigen daher auch ein etwas unterschiedliches anwendungstechnischesVerhalten. Die Kombination der Pigmenten, Pigmentextender und Füllstoffen ist für die Anwendung der Dispersionsfarbe von hoher Bedeutung. In der vorliegenden Arbeit wird die Kombination von Sipernat 820 A mit einem neuentwickelten Talk untersucht. Mit dieser Kombination ist es möglich, das Weißpigment Titandioxid noch besser zur Geltung zu bringen und gleichzeitig den in der Praxis gewünschen Matteffekt gezielt einzustellen. Die Eigenschaften der vorgestellten "neuen" Dispersionfarben wurden mit den gängigen lacktechnischen Untersuchungsmethoden ermittelt. Daneben wurden zur Charakterisierungauch moderne physikalische Verfahren wie REM und TEM eingesetzt. Umsetzung der Lösemittelverordnung in
Deutschland. Neue Wege der Emissionsminderung Mit der Lösemittelverordnung werden neue Anforderungen für die Verwendung von Lösemitteln und damit auch an viele Anwender und Hersteller von Farben und Lacken gestellt. Dabei gibt die Verordnung großen Spielraum, um die Emissionsminderung zu erreichen, wie die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten oder Primärmaßnahmen im Rahmen eines Reduzierungsplanes. Neue Wege erfordern auch neue Verfahren, um beispielsweise die Einhaltung der Anforderungen wie Lösemittelbilanzen oder verbindliche Erklärungen zur Verwendung lösemittelarmer Einsatzstoffe zu dokumentieren. 2007! - Der Ursprung der „Decopaint-Directive" sind internationale
Abkommen zum Schutz der Menschen und der Natur durch Begrenzung von
Emissionen, die bodennahes Ozon erzeugen. In 1994 legte die niederländische
Regierung einen ersten Vorschlag zur Begrenzung von Volatile Organic
Compounds (VOC) vor. Die EU-Kommission setzte Gutachter zur Erarbeitung von eigenen Vorschlägen ein, CEPE veröffentlichte 2001 einen modifizierten Vorschlag. Am 23.12.2002 gab die Kommission den ersten Entwurf für die Directive heraus, mit dem sich seither verschiedene Gremien der Politik befassen: Parallel laufen Prozesse im Europaparlament und im Ministerrat der Umweltminister und ihrer Fachleute. Industrie und Handwerk sehen dabei mit erheblichen Sorgen, wie die Belastbarkeit einer Industrie und eines Handwerks erprobt werden soll, die sich ohnehin in einer sehr schwierigen Phase befinden. Die von CEPE bereits erbrachten Vorleistungen fanden leider nicht immer die verdiente Anerkennung. Der Entwurf der Direktive gliedert die Bautenanstrichstoffe in 16 Produktkategorien, die jeweils in lösemittel- und in wasserverdünnbare Systeme unterteilt sind. Für diese Unterkategorien sind die VOC-Gehalte (verarbeitungsfertig!) in Gramm pro Liter für die Vermarktung ab 01.01.2007 und 01.01.2010 festgelegt. Der Vortrag geht auf die einzelnen Kategorien ein und diskutiert die Auswirkungen der Grenzwerte. Dem ursprünglichen auf die Umwelt zielgerichteten Entwurf sind noch weitere Forderungen aufgepfropft worden, die die Umsetzung erheblich erschweren. Die Diskussion zwischen Ministerrat, EU-Parlament und EU-Kommission ist jedoch noch nicht zum Stillstand gekommen und wird von CEPE und den nationalen Verbänden kritisch und konstruktiv verfolgt. Neue Möglichkeiten durch den Einsatz
wasserverdünnbarer silikonmodifizierter Polyurethandispersionen Polyurethandispersionen decken heute eine breite Palette an verschiedensten Anwendungen im Bereich der Beschichtungsstoffe ab. Durch den Einsatz verschiedener Bindemittelbausteine wie Polyesterdiole oder Polyetherdiole kann man die Eigenschaften von Polyurethandispersionen entscheiden beeinflussen. In diesem Vortrag werden die Eignung von reaktiven Silikonen als Bindemittelbaustein für Polyurethandispersionen und die anwendungstechnischen Besonderheiten dieser neuen Bindemittelklasse für verschiedene Bereiche der Lackindustrie vorgestellt. Welche Freiräume lässt uns die
Gesetzgebung in Europa bei der Entwicklung und Formulierung von Lacken und
Farben? (VOC, GefahrstoffVO, etc.) Angesichts der inflationären Entwicklung von Gesetzen, Regeln und Grenzwerten, die die Rohstoffgewinnung, -verarbeitung, Anwendung und Entsorgung regulieren, soll die Frage untersucht werden, welche Freiräume zur Weiterentwicklung für die Herstellung von Lacken + Farben noch bestehen. Mit der gegenwärtigen Novellierung der Chemikaliengesetze unter dem Stichwort REACH ist dieses Thema z.Zt. wieder brandaktuell. Trotz aller Einschränkungen kann jedoch gezeigt werden, dass sich neue Möglichkeiten bieten, so können z.B. nachwachsende Rohstoffe eine Basis sein, um bestehende Anwendungen weiter auszubauen und neue Felder dazu zu gewinnen. Innovative Wege zur Optimierung der
Kunststoffteilelackierung Der hohe Zuwachs an Kunststoffanwendungen - vor allem im Automobilbau - erfordert auch zunehmend qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Oberflächentechniken. Die notwendigen Innovationen zur Qualitätserfüllung und zur Nutzung der Rationalisierungspotenziale sind bei den Lackierprozessen auch in Verbindung mit den Umweltauflagen durch geeignete Untersuchungs- und Bedwertungsmethoden zu erproben und umzusetzen. Beispiele sind:
Neue Umweltweltverträgliche Wege der
Mattierung Die Verwendung plättchenförmiger silikatischer Füllstoffe für die Mattierung von Wandfarben. Die Einflüsse auf die unterschiedlichen Farbeigenschaften sowie notwendige Schritte bei der Umformulierung. Einfluss von Rohstoffen auf die
Formulierung von Innendispersionen unter dem Gesichtspunkt Der EN 13300 April 2001 ersetzte die EN 13000 die DIN 53778. Hierin enthalten sind die Prüfbestimmungsnormen ISO 11998 (Nassabriebbeständigkeit) und die ISO 6504-3 (Kontrastverhältnis). Die Durchführung unterscheidet sich gravierend von DIN 53778-2 und DIN 53778-3. Es wird der Einfluss von Bindemitteln, Filmbildehilfs-mitteln, Dispergiermitteln, Füllstoffen und Pigmenten auf die Einteilung von Innendispersionsfarben bezüglich der EN 13300 beschrieben. Die Untersuchung der Polymerdispersionen ergab eine gute Korrelation zwischen DIN 53778 Teil 2 und ISO 11998. Dieses ist bei Filmbildehilfsmitteln und Dispergiermitteln nicht gegeben. Die sehr viel kürzere Prüfzeit nach ISO 11998 führt zu einer geringen Einwirkzeit der Waschflüssigkeit, worüber der Einfluss wassersensibler Rohstoffe kaum differenzierbar ist. Härtere Füllstoffe führen offensichtlich zu einem geringeren Nassabrieb. Das Deckvermögen nach ISO 6504-3 beeinflussen sie über die Verteilung des Titandioxid-Pigmentes, außerdem durch Helligkeit, Farbton und Dry-hiding. Die Untersuchung verschiedener Titandioxid-Pigmente ergab zwei Formulierungswege. In Verbindung mit Styrol-Acrylaten empfehlen sich universell einsetzbare Pigmente, während sich bei Terpolymeren auf Vinylacetatbasis mit einer breiten Teilchengrößenverteilung die Kombination mit Spezial-Dispersionsfarbenpigmenten empfiehlt. Chromfreie Korrosionsschutzsysteme
für Magnesiumwerkstoffe In vielen Bereichen ist ein alter und zugleich neuer Werkstoff – Magnesium – als leichtester aber auch unedelster metallischer Konstruktionswerkstoff sehr aktuell geworden. Aus seiner Geschichte heraus ist es ein typisches „europäisches Metall", an dem viele namhafte Persönlichkeiten arbeiteten. In [1] werden schon 1939 umfangreiche Applikationen von Magnesiumwerkstoffen veröffentlicht. Durch die Wirren des 2. Weltkrieges gingen viele Erfahrungen zu diesem hochwertigen Werkstoff verloren. Magnesium ist eine Herausforderung unserer Zeit und gehört bei weitem nicht zum „alten Eisen". Masseeinsparungen bei guter mechanischer Festigkeit, Recyclefähigkeit sind in vielen Bereichen wie Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau und Elektronik aktueller denn je. Ein zentrales Thema ist in diesem Zusammenhang der Korrosionsschutz, da der Magnesiumwerkstoff aufgrund seines unedlen Charakters (Standardreduktionspotential E° - 2,37 V) zu Korrosion neigt. Der Vortrag gibt Hinweise für Lackierer zur Beschichtung dieses modernen Werkstoffes. Aliphatische Polyisocyanate Um den im Lackbereich immer höher werdenden Umweltanforderungen gerecht zu werden, müssen neue VOC-gerechte Lacksysteme entwickelt werden. Zur Optimierung hochwertiger 2K-Polyurethanlacke sind neben der Entwicklung von modernen VOC-gerechten Polyolen auch neue Polyisocyanate mit verbesserten Eigenschaften erforderlich. In diesem Vortrag werden der chemische Aufbau und die physikalischen Eigenschaften neuer niedrigviskoser und hydrophilierter Polyisocyanate dargestellt. Darüber hinaus werden die anwendungstechnischen Vorteile dieser neuen Polyisocyanate für die Entwicklung von modernen umweltfreundlichen High-Solids- und Wasserlacken aufgeführt. Welche Anforderungen muss der
Verarbeiter bei der Anlagenkonzeption in Zukunft zusätzlich erfüllen Zur Anlagenkonzeption gehört zuerst die korrekte Abgrenzung einer Anlage im Sinne der unterschiedlichen gesetzlichen Anforderungen, hier 31. BImSchV, 4. BImSchV Spalte 2 und 4. BImSchV Spalte 1. Kern aller Anzeige- und Genehmigungsverfahren ist die nachvollziehbare Berechnung der Verbrauchsmengen bzw. der in den Anlagen vorgehaltenen Materialmengen, um zu entscheiden, welche emissionsbegrenzenden Anforderungen zu stellen sind und welche Vorsorge zu treffen ist. Die 31. BImSchV überlässt erstmals dem Betreiber die Wahl, welches Minderungskonzept er für sich als günstigstes erachtet (Abluftreinigung, spezifischer und allgemeiner Reduzierungsplan, vereinfachter Nachweis, Verbrauchsminderung, Ausnahme). Insbesondere der Reduzierungsplan setzt eine detaillierte Analyse der Lösemittelstoffströme und eine systematische Vergleichsanalyse alternativer Prozesse voraus. Ähnliche Instrumente des innerbetrieblichen Stoffstrom- und Gefährdungsmanagements ergeben sich auch aus anderen neuen gesetzlichen Regelungen. Vom Landmaschinenhersteller mit
lösemittelhaltigen Tauchlacken zum Hubtischhersteller mit Hydrospritzlacken. Durch die Produktveränderung in den 90er Jahren bei der Maschinenfabrik August Gruse GmbH entstanden Probleme bei der Lackierung der Produkte durch Bauteilabmessungen und Farbwünsche der Kunden. Es gab die Überlegung, lösemittelhaltigen Lack oder Hydrolack einzusetzen, weil zu dieser Zeit Vorurteile und Probleme im Hydrolackbereich herrschten. Durch die Zusammenarbeit mit dem DFO wurden Ist-Analysen, Schulungen und Beratungen durchgeführt. Anfang 2002 wurde in Zusammenarbeit mit einem Anlagenhersteller und einem Lacklieferanten eine neue Lackiererei geplant und durchgeführt. Seit Anfang 2003 werden bei der Fa. Gruse die Hubtische mit Hydrolack im Airlessspritzverfahren lackiert. Wenn Gelb Grün sein kann Über die neue inorganische Pigment Chemie im Gelbton Bereich. Solaplex Pigmente zeigen einzigartige Farb- und Leistungseigenschaften. Sie werden empfohlen für eine breite Palette von Höchstleistungs Oberflächenbeschichtungen, inklusive decorative und Industrielacke, Außenlacke und Dispersionsfarben, Coil, Can und Automotive Coatings, Pulverlacke, Fahrzeuglacke und Künstlerfarben.
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2004
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Abstracts der Vorträge
der Tagung 2004 in alphabetischer Reihenfolge der Referenten ▲ |
Günter Bergmann Dr. Dietmar Eichstädt Dr. Dirk Eidam Karin Gaszner Markus Hallack Ralf Knischka Ulrich Nagorny Dr. Claudius Neumann Detlev van Peij Robert Reyer Jürgen Spehn Dr. Andreas Steinert Dr. Jochen Winkler |
Günter Bergmann,
Degussa Hanau-Wolfgang
Dr. Dietmar Eichstädt, Verband der deutschen
Lackindustrie
Dr. Dirk Eidam, Thermo Electron (Karlsruhe) GmbH
Karin Gaszner, Forschungsinstitut für Pigmente und
Lacke (FPL)
Markus Hallack, Degussa AG – GB TEGO
Ralf Knischka, Clemens Auschra, Ernst Eckstein,Ciba
SC,
Dr. Claudius Neumann
Robert Reyer, Bayer MaterialScience
Jürgen Spehn, Omya International
Dr. Andreas Steinert, Borchers
Dr. Jochen Winkler, Sachtleben
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2006 |
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Abstracts der Vorträge
der Tagung 2006 die Referenten ▲ |
Dr. Jörg Leuninger Thomas Bäker Dr. Thomas Sawitowski Dr. Paul Birnbrich Michael Smits Ernst-Hermann Timmermann Manuel Monrobe Ralf Hohmann Dr. Thilo Heinz Kaffenberger Dr. Uwe Rohr Tobias Lewe Christoph Maier |
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COL.® - die Anti-Aging Formel für Lacke und Farben |
COL. 9® ist eine innovative Bindemitteltechnologie der BASF auf Basis der Nanotechnologie. Die so genannten wässrigen Nanokompositdispersionen kombinieren die positiven Eigenschaften der anorganischen und der organischen Bindemittel-Welt. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Anwendungspotenzial dieser neuartigen Materialien in der Lack- und Anstrichbranche. |
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Polyaspartics- Eine innovative Bindemittelklasse für Korrosionsschutz- Decklacke mit erhöhter Produktivität |
Decklacke auf Basis von Polyaspartics zeichnen sich durch hohe Schichtstärken, schnelle Trocknung und extrem hohe Festkörper aus. Hiermit können die heute üblichen 3-Schicht Aufbauten durch einen 2-Schicht Aufbau ersetzt werden. Die dadurch erreichte Steigerung der Produktivität trägt dem heutigen Kostendruck Rechnung. |
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Nanomaterialien in der Lackindustrie Mehrwert oder nur Mehrkosten? |
Der Vortrag soll einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der HS-Alkydharze geben. Dabei soll neben technologischen Aspekten, anhand von Ergiebigkeitsberechungen, auch gezeigt werden, inwieweit derartige Lacksysteme preislich wettbewerbsfähig sind. |
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Kostengünstig durch dick und dünn mit wässrigen Epoxidharzen |
Wässrige Epoxidharze dick aufgetragen, senken den Kostendruck durch die Vermeidung des Mehrfachschichtauftrages und durch Nutzung von Wasser als Lösemittel. Zu einer Innovation gegen den Kostendruck werden sie, wenn sie dann noch bei niedrigen Temperaturen schnell durchhärten und einen hohen Füllgrad mit Sand insbesondere bei Bodenbeschichtungen erlauben. |
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Erfolgreiche Innovationsarbeit bei begrenztem Budget |
Digging for Gold - über die Möglichkeit, Innovationsideen in einer frühen Phase so bewerten zu können, dass man notwendige Entwicklungsbudgets auf die "richtigen" Ideen lenkt, kostenintensive Umwege vermeidet und die Gefahr von teuren Flops reduziert |
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Der deutsche Arbeitsplatz ist nicht zu teuer - Möglichkeiten der Kostensenkung in mittelständischen Betrieben |
Die deutsche Wirtschaft klagt über zu hohe Produktionskosten am Standort "Deutschland". In vielen Lackierbetrieben könnten die Produktionskosten durch besser abgesicherte Prozesse, niedrigere Fehlerraten, klar definierte Spezifikationen etc. erheblich reduziert werden. Erreicht werden kann dies durch eine ausreichende Qualifikation der Mitarbeiter, eine geeignete Spezifikation für die Beschichtung, die über den Farbton hinausgeht aber auch Gespräche zwischen Lieferant und Kunde über die lackiergerechte Konstruktion der Werkstücke. Der Vortrag beschreibt anhand von Beispielen aus der Praxis wie sich die Produktionskosten reduzieren lassen. |
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Erfolgspotenziale durch den Einsatz moderner Branchensoftware nutzen |
Moderne Branchensoftware optimiert Geschäftsprozesse und unterstützt den Anwender beim Tagesgeschäft. Sie nutzt Technologien wie das Internet oder Email sowie Datenbanken oder Reportgeneratoren und wird für alle administrativen Aufgaben eingesetzt, von der Geschäftsleitung bis zur Produktionsplanung, vom Verkauf bis zum Controlling, von der Kalkulation bis zum Einkauf. Aktuelle Zahlen per Knopfdruck, seien es kaufmännische oder technische, ermöglichen schnellste Reaktionen auf betriebliche Anforderungen und erhöhen so die Wettbewerbsfähigkeit. |
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Investition in den Technologiestandort Deutschland Eine Vision wird Realität |
Die Lackherstellung zählt zu den eher konservativen Zweigen innerhalb der chemischen Industrie mit einem hohen empirischen Faktor. Umfassende Innovationen waren bisher nicht in Sicht. Ein völlig neuartiges Konzept ist die Lackherstellung in der "Modularen Lackfabrik" . |
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Steigerung des Unternehmenswertes durch Innovation |
Einleitend wird dargestellt, wie ein Unternehmenswert berechnet werden kann. Im Hauptteil werden die verschiedenen Möglichkeiten zur Umsetzung von Innovation im Unternehmen aufgezeigt. In der Schlussbetrachtung wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich Effekte durch Innovation im Firmenwert zeigen. |
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Effektive Kleinchargenfertigung durch innovative Pigmentpastensysteme |
Es wird ein innovatives Tönystem vorgestellt, mit dem es möglich ist, kosteneffektiv und schnell verschiedenartige Lacksysteme in einer Vielzahl von Farbtönen herzustellen. Das Tönsystem besteht aus Pigmentpasten und Bindern (Klarlacke verschiedener Qualitäten). Die Pigmentpasten sind hinsichtlich Verträglichkeit, PVK, Dichte, Festkörper, Pigmentauswahl und Pigmentierungshöhe optimiert, so dass unabhängig vom Farbton immer die gleiche Pastenzugabe erfolgt. Als Binder eignen sich ungefüllte und gefüllte Klarlacke (1 Basensystem) auf der Basis aller gängigen Lackbindemittel. |
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High-Solid-Alkydharze - low VOC muss nicht teuer sein |
Der Vortrag soll einen Überblick über aktuelle Bindemittel im Vergleich zu neuen HS Bindemitteln geben. Außerdem soll die Rohstoffkostenseite beleuchtet werden. |
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Unternehmensstrategien in der Lackindustrie |
In dem Vortrag soll nach einer kurzen Einführung in die wirtschaftliche Lage der Lackindustrie dargestellt werden, welche Unternehmensstrategien die Lackhersteller in einem immer schwieriger werdenden globalen Geschäft beherzigen sollten, um weiterhin erfolgreich zu bleiben. Neben der Strategie der Spezialisierung bzw. Nische soll auch auf die Kooperation bzw. Kostenführerschaft eingegangen werden. Zuletzt wird noch kurz auf die Möglichkeit eines geordneten Rückzugs des Unternehmens aus diesem Segment eingegangen. |
VILF: 300 kamen nach Neu-Isenburg
colour-europe.de 27.11.2006. An der ordentlichen Versammlung des VILF haben im November in Neu-Isenburg 58 Mitglieder teilgenommen. Die Jahrestagung wurde von beinahe 300 Teilnehmern besucht.
Der erste Vorsitzende, Hans-Dieter Christian, konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf eine positive Entwicklung des Verbandes im letzten Jahr hinweisen. Die Mitgliederzahl ist zwar im abgelaufenen Jahr leicht rückläufig gewesen, Ursache dafür waren aber etliche Ausschlüsse auf Grund schlechter Zahlungsmoral. Insgesamt zählt der Verband aktuell 795 Mitglieder.
Im kommenden Jahr ist wieder eine Gehaltsumfrageaktion in geplant. Eine weitere Aktivität wird die Teilnahme an der ECS in Nürnberg sein. Zudem finden derzeit Gespräche mit dem schweizerischen Lackverband zur Planung einer internationalen Tagung statt, welche im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich im Juni 2007 stattfinden könnte.
Ein weiteres internationales Engagement wird derzeit in Gesprächen mit der CSI (Coating Society International) diskutiert. In dieser Organisation sind Verbände aus USA, Japan, Australien, Neuseeland, Skandinavien, Grossbritannien, sowie aus vielen südamerikanische Länder vertreten.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Jürgen Gnest (25 Jahre) und Werner Frank(40 Jahre) geehrt. Der Kassenbericht wurde vom 2. Vorsitzenden, Jürgen Heupel vorgetragen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die nächste Jahrestagung findet am 25. und 26.Oktober 2007 wieder in Neu-Isenburg statt.
Erstmalig
auf einer Mitgliederversammlung des Verbandes der Ingenieure des Lack- und
Farbenfaches (VILF
) wurde der „Farbe und Lack-Preis
2006“ verliehen. Jessica Hain
von der Technischen Universität
Dresden nahm die Auszeichnung aus der Hand von Prof. Claus D. Eisenbach
, dem Sprecher der Jury,
entgegen. Ihr Thema „Nanohybridpartikel mit breitem Eigenschaftsprofil“
beschäftigte sich mit den Möglichkeiten der Ultraschall-gestützten Präparation
von anorganisch-organischen Nanohybridpartikeln (Arbeitskreis von Prof
Hans-Jürgen Adler
, TU Dresden). Anwendungsgebiete
sind funktionale Beschichtungen. Dotiert ist der Preis des Autorenwettbewerbs
mit 2.500 €. ▲
Jürgen Lippemeier, Bayer
Polymeros S.L., Barcelona
Referent: Lebenslauf:
Dipl. Ing. Jürgen Lippemeier, geb. 1968, absolvierte nach der Ausbildung zum Lacklaboranten bei der Herberts GmbH das Studium „Lacke und Anstrichtechnik" an der FH-Niederrhein. Im Anschluss an das Studium leitete er bei der Bayer AG von 1998 bis 2000 innerhalb der Prüfgruppe für Lackrohstoffe sowohl das physikalische als auch das Klimalabor. Von 2001 bis April 2007 war er als Laborleiter für den Bereich Großfahrzeuglackierung und wässrige Autoreparaturlackierung bei der Bayer MaterialScience AG tätig. Seit Mai 2007 leitet er bei Bayer Polímeros in Barcelona/Spanien das Labor für wässrige UV Holz- und Möbellacke.Inhalt: Die Anforderungen aus dem Markt an die Lack-, und somit auch an die Lackrohstoffhersteller, werden in den Punkten Qualität, Effizienz und Umweltfreundlichkeit immer höher. Ein Weg diesen Anforderungen gerecht zu werden ist der Einsatz von wässrigen UV-Lacken. Diese Systeme werden bereits seit 10 Jahren erfolgreich in der Holz- und Möbelindustrie eingesetzt.
Sie besitzen eine hohe Qualität, sind umweltfreundlich und es ist möglich, die Produktivität gegenüber konventionellen 1K oder 2K Systemen deutlich heraufzusetzen.
Durch verbesserte Bindemittel und auch Anlagentechnologien ist es möglich geworden, immer neue Anwendungsgebiete für wässrige UVLacke zu erschließen.
In diesem Vortrag werden die Eigenschaften wässriger UV Lacke
mit denen von lösemittelhaltigen UV-Systemen, Einbrennsystemen und 2KSystemen
verglichen. Weiterhin werden neue Trends aufgezeigt ▲
Dr. Volkmar Stenzel,
Fraunhofer IFAM
Lebenslauf:
Dr. Volkmar Stenzel, Fraunhofer-IFAM, Bremen, Jahrgang 1966, studierte Chemie an der Technischen Universität Clausthal und promovierte an der Technischen Universität Braunschweig. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Lack- und Farbenindustrie, zuletzt als Technical Account Manager bei einem großen Lackhersteller, leitet er seit Ende 2001 das Geschäftsfeld Lacktechnik am Fraunhofer IFAM in Bremen.Inhalt: Die Wertschöpfung der Oberflächen- und Beschichtungstechnik, die eine Querschnittstechnologie über alle produzierenden Branchen darstellt, beträgt in Deutschland aktuell ca. 20 Mrd. € pro Jahr1. Durch die Integration neuer Funktionen in die Oberfläche lassen sich neue, attraktive Produkte herstellen, die einen deutlich höheren Beitrag der Oberflächentechnik zur Wertschöpfung beitragen. Eine Abschätzung, die von Experten aus Industrie und Verbänden durchgeführt worden ist, geht davon aus, dass eine 5%ige Steigerung der Wertschöpfung durch innovative Oberflächentechnik einen Kostennachteil von 20% gegenüber einem ausländischen, billigeren Produktionsstandort kompensieren kann1.
Diese Situation ist Motivation genug für ein Forschungsinstitut
sich mit der Entwicklung von multifunktionalen Lacken und Beschichtungen zu
beschäftigen. Im Rahmen des Vortrages werden verschiedene Beispiele für seitens
der Industrie vorgestellt. ▲
Dr. Heinz-Günther Schulte,
Cognis GmbH
Lebenslauf:
Dr. Heinz-Günther Schulte studierte Chemie an der Universität Essen und promovierte am Max-Planck-Institut in Mülheim an der Ruhr. Die ersten praktischen Lack-Erfahrungen erlangte er bei der Fa. Herberts (heute DuPont Performance Coatings) in Wuppertal. Im Jahre 1985 wechselte er in die Henkel-Forschung nach Düsseldorf und entwickelte dort neuartige Polymere für Klebstoffe und Beschichtungen. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in den USA setzte er seine berufliche Tätigkeit als Leiter der Entwicklung von Lackadditiven fort. Heute trägt er die Verantwortung für die globale Produktentwicklung und den technischen Service der Cognis-Lackadditive. 1 „Forschungsagenda Oberfläche", DFO Service GmbH, Neuss 2007Inhalt: Auch ohne akute Ölkrise steigen die Rohölpreise beständig. Zusätzlich wird das ökologische Bewusstsein der Bevölkerung immer stärker. Viele Firmenhaben dies erkannt und setzen dabei mehr und mehr auf Nachhaltigkeit beider Neu- und Weiterentwicklung von Produkten. Cognis ist seit jeher (früher Henkel) in diesem Bereich tätig und bedient sich für seine chemisch/technischen Produkte daher schon lange überwiegend in der nachwachsenden Natur. So wurden für die Lackund Farbenindustrie kürzlich weitere wichtige Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe entwickelt.
Angelehnt an natürliche Öle und Alkyde, werden schon seit langer Zeit langkettige Carbonsäuren zur Herstellung von Dispergatoren für lösemittelhaltige Systeme verwendet. Aber auch zum Dispergieren in modernen wässrigen Systemen bietet die Natur eine geeignete Rohstoffbasis. Seit einiger Zeit stellen natürliche Ester langkettiger Carbonsäuren mit kurzen Alkoholen eine wichtige Alternative zu Mineralölen im Druckfarbenbereich dar. Da die Lösekraft der Ester höher ist als die der Mineralölprodukte waren z.T. einige Rezepturanpassungen und manchmal auch Anpassungen der Druckwalzen erforderlich. Zwischenzeitlich sind weitere Anforderungen an die Offsetdruckfarben erwachsen, wie z.B. geringeres Migrationspotential und geringerer Geruch. Dem versucht man mittlerweile mit höhermolekularen Fettsäureestern zu erfüllen. Brandaktuell ist die Verwendung natürlicher Öle als Trägermaterial für Entschäumer. Obwohl im Prinzip schon länger bekannt, wurde die Notwendigkeit des Einsatzes dieser Öle Ende letzten Jahres aus zwei Gründen wichtig. So konnten zunächst den Mineralölen leistungsgleiche Produkte hergestellt werden. Darüber hinaus eignen sich die natürlichen Öle ausgezeichnet, um die Anforderung der TÜVPrüfung für 'Schadstoffgeprüfte Dispersionsfarben' zu erfüllen.
Neu ist die Verwendung natürlicher Carbonsäureester als Koaleszenzmittel. In Innenraumfarben sind sie zwar bekanntlich weitestgehend eliminiert, aber im allgemeinen besteht noch Bedarf an Koaleszenzmitteln für Außenwandfarben. Hier zeigen die neuen Produkte sogar Leistungsvorteile, d.h. zur Absenkung auf die gewünschte Mindestfilmbildungstemperatur wird weniger Wirkstoff benötigt ▲
Dr. Thomas Brenner, Deutsche
Amphibolinwerke-Werke GmbH
Lebenslauf:
Chemie-Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg, Promotion 1995 im Fach Organischer Chemie, 1995 Eintritt bei den DAW in Ober- Ramstadt, dort Tätigkeiten in der Analytik und Leiter der Qualitätssicherung/Coloristik und Mikrobiologie. Seit 2005 Leiter des Entwicklungszentrums Farben und Putze der DAW-Gruppe. Vorträge VILF Jahrestagung 25. und 26.10.2007 4Inhalt: Zur Optimierung gewünschter Eigenschaften von Bautenanstrichstoffen setzt die Farben- und Lackindustrie verstärkt auf Produkte der Nanotechnologie. So lassen sich mithilfe nanoskaligen Titandioxids effektiv photokatalytische Effekte in Beschichtungen generieren. Mit modernen Nanohybriddispersionen werden Fassadenfarben rezeptierbar, die die Vorteile mineralischer Fassadenfarben mit den Vorteilen der Dispersions- und Silikonharzfarbentechnologie verbinden. ▲
Dr. Stephan-Peter Blöß,
Kronos International Inc.
Lebenslauf:
Stephan Blöß studierte Materialwissenschaften an der Christian- Albrechts-Universität in Kiel und Chemie-Ingenieurwesen an der Fachhochschule Münster und erhielt sein Diplom mit dem Titel „Gold in intermetallischen Phasen und Clustern" im Oktober 2001 in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart. Er schloss seine Doktorarbeit mit dem Titel „Synthese mesoskaliger Partikel und molekularer Komplexe als Vorläufer- Verbindung für Tantal-Oxidnitride" an der Universität Osnabrück in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart im Juli 2005 ab. Danach hatte er einen kurzen Post-Doc- Aufenthalt am Max-Planck-Institut für Metallforschung, Stuttgart. Hierbei beschäftigte er sich mit der "Bioinspirierten Modifikation von Oberflächen zur Erhöhung der Adhäsion". Seit Januar 2006 ist er bei KRONOS International Inc, Leverkusen als Projektmanager in der Abteilung Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet von Titandioxid in pigmentären and fotokatalytischen Anwendungen tätig. Er ist verantwortlich für die Entwicklung und Applikation von Fotokatalysatoren, die nicht nur unter UV-Bestrahlung, sondern auch mit sichtbarem Licht ihre Wirksamkeit zeigen.Inhalt: Das Prinzip der Fotokatalyse sowie die allgemeinen Grundlagen von Fotokatalysatoren für das sichtbare Licht basierend auf TiO2 werden erläutert. Der Abstand zwischen den Energiebanden des Halbleiters TiO2 kann durch gezielte Dotierung mit geeigneten Elementen oder Nichtmetallen, z.B. Kohlenstoff bzw. Übergangsmetallen modifiziert werden. Unterschiedliche Dotierungen von anionischen sowie kationischen Gitterstrukturen werden präsentiert und geschildert. Die Schaffung von zusätzlichen Energieniveaus zwischen den Energiebanden im TiO2 Gitter öffnet die Möglichkeit nicht nur die ultraviolette Strahlung sondern zusätzlich einen Teil des sichtbaren Lichtes für die Aktivierung zu nützen.
Im Zuge des fotokatalytischen Kreislaufs werden aus der Umgebungsfeuchte und Luftsauerstoff hochreaktive anorganische Radikale generiert. Diese können anschließend organische Verbindungen wie z.B. Aromaten und Aliphaten aufoxidieren bzw. anorganische Moleküle wie z.B. Stickoxide und Kohlenmonoxid mineralisieren.
Mögliche Anwendungen finden sich vor allem im Bereich der selbstreinigenden Oberflächen und Schadstoffzersetzung in der Luft und im Wasser wo die hohe spezifischen Oberfläche und Superhydrophilie des Produktes von Vorteil sind.
Der Fotokatalysator benötigt Licht und Luft, den direkten Kontakt zu den Schadstoffen (Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe) und sollte auf einer Matrix-Oberfläche immobilisiert oder in durchsichtigen porösen Strukturen eingebettet werden.
Die Wirksamkeit der VIS-Fotokatalysatoren wird durch Messungen der Abbauraten von Testsubstanzen wie Stickoxiden, Isopropanol und Acetaldehyd untersucht und es werden Vergleiche zu den konventionellen Fotokatalysatoren illustriert. ▲
Dr. Roman Grabbe, Thor GmbH
Lebenslauf:
1976-1989 Schulausbildung mit Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife - 1989-1991 Wehrdienst und Soldat auf Zeit als Reserveoffizier - 1991-1998 Studium der Biologie an der Georg-August Universität Göttingen mit Hauptfach Mikrobiologie; Abschluss 1998 mit Diplom - 1999-2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mikrobiologie am Lehrstuhl Prof. Dr. Gerhard Gottschalk, Georg-August Universität Göttingen; Promotion zum Dr. rer. Nat. - Seit 2002 Mikrobiologe im Anwendungstechnischen Labor Fa. Thor, SpeyerInhalt: Die Entwicklung von Konservierungsmitteln für die Filmkonservierung von Außenbeschichtungen wird zunehmend durch vielfältige Anforderungen sowohl in technischer Hinsicht als auch seitens des Gesetzgebers und der Verbraucherverbände an die Hersteller und Formulierer entsprechender Filmschutzmittel maßgeblich beeinflusst. Die Technischen Anforderungen waren schon immer sehr hoch, so sollte ein Wirkstoff bereits in geringer Konzentration hohe Wirksamkeit mit breitem Wirkspektrum paaren, dabei jedoch möglichst unempfindlich gegenüber Auswaschung, UV-Einflüssen oder Temperaturen bleiben. Neben einer hohen Kompatibilität in der jeweiligen Beschichtungsmatrix sind zusätzliche Eigenschaften wie z.B. geringer VOC-Beitrag gewünscht. Hinzukommen geringe Toxizität und Ökotoxizität oder andere regulatorische Vorgaben, das gesamte Konzept muss dabei natürlich eine hohe Kosteneffizienz berücksichtigen.
Wie auch immer die Anforderungen gewichtet werden, die konventionellen Ansätze und Wirkstoffe können diese vielfältigen Faktoren oftmals nur bedingt erfüllen.
Zunehmend einschränkende Faktoren in der Entwicklung und Nutzung von Wirkstoffen sind die gesetzlichen Vorgaben, die in erster Linie eine Reduzierung des Risikos der Umwelt- und Humanbelastung zum Ziel haben. Somit sind deren Auswirkungen sowie die Akzeptanz bei Verbraucher und Umweltbehörden Einflussgrößen, die neben den vorangegangenen eine Veränderung in der Filmkonservierung fordern und treibende Kräfte für Neuentwicklungen darstellen.
Obwohl es eine Fülle an verschiedensten, teilweise konträren Anforderungen gibt, ist es THOR auf Basis spezieller Technologien gelungen, eine neue Generation an Formulierungen zu entwickeln, die diesen Anforderungen genügen. Die deutlich gesteigerte Langzeitstabilität und damit verbundene langfristigere Performance in der applizierten Beschichtung sowie die signifikant verbesserte Umweltverträglichkeit und die damit ebenfalls verbundenen reduzierten Einträge in die Umwelt, stellen Alternativen einer effektiven, umweltfreundlichen und ökonomischen Filmkonservierung dar, die den aktuellen und zukünftig Erfordernissen entspricht. ▲
Dr. Thomas Heuer, TROY Chemie
GmbH
Lebenslauf:
Dr. Thomas Heuer, 1961 in Hannover geboren, studierte an der Universität und der Medizinischen Hochschule Hannover Biochemie. Nach der Promotion arbeitete zunächst für die Riedel de Haën AG und dann für die Troy Chemie GmbH im Bereich „Technische Konservierung".Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen im Technischen Kundenservice und, als Leiter des mikrobiologischen Labors, auf biologischen Testmethoden für Konservierungsmittel.
Inhalt: Die verschiedenen Möglichleiten für den Umgang mit der neuen Europäischen Richtlinie 2006/8/EC und deren Konsequenzen sollen in diesem Beitrag aufgezeigt und erläutert werden. Letztendlich wird der End-Kunde entscheiden müssen, ob er eine "grüne" Farbe oder eine grüne Fassade bevorzugt. ▲
Dr. Engin Bagda, Dr.
Robert-Murjahn-Institut
Lebenslauf:
Dr. Engin Bagda, wurde 1946 in Ankara/Türkei geboren, studierte Chemie in Heidelberg und promovierte 1971 am Forschungsinstitut für Pigmente und Lacke e.V. in Stuttgart. Seit 1977 ist er bei den Deutschen Amphibolin-Werken als Leiter der Hauptabteilung Anwendungstechnik tätig. Seit vielen Jahren ist er in der nationalen und europäischen Normung engagiert. 2005 hat er die Leitung des „Dr. Robert-Murjahn-Institutes, Forschungsinstitut für Beschichtungsstoffe, Fassadensysteme und Gesundes Wohnen" übernommen.Inhalt: Bei der Verarbeitung von Dispersionsfarben (Farben) beurteilt der Verarbeiter, wie leicht („flutschig") oder schwer („stockig") die Farbe zu verarbeiten ist. Ist die Farbe „flutschig", freut sich der Verarbeiter über das leichte Verteilen. Die große Enttäuschung kommt, wenn zu wenig Farbe auf dem Untergrund liegen bleibt, weil die Farbe zu „dünn" ist und das Ganze noch einmal überarbeitet werden muss. Oder die Farbe so „dick" ist, dass sie erst verdünnt werden muss, bevor man sie verteilen kann. Gefragt ist, Dispersionsfarben rheologisch so zu definieren, dass ohne anwendungstechnische Versuche gesagt werden kann: „Diese Farbe hat einen guten „Flutsch", lässt sich leicht verarbeiten und es bleibt genug Farbe liegen, das die Fläche gut aussieht". In dieser Arbeit wird das rheologische Verhalten von matten Dispersionsfarben nach DIN EN 13300 untersucht und mit deren anwendungstechnischen Eigenschaften verglichen. Dabei wird auch ein Verfahren vorgestellt, wie der Kraftaufwand als Maß für den „Flutsch" während der Verarbeitung elektronisch registriert und mit den rheologischen Eigenschaften verglichen werden kann. ▲
Dr. Marie N Bleuzen, Rohm and
Haas
Lebenslauf:
Dr. Marie Bleuzen hat an der University of Poitiers, Frankreich in Zusammenarbeit mit dem French Petroleum Institute promoviert. Anschließend arbeitete sie fünf Jahre lang für Dow Chemicals in den Niederlanden im Bereich Polyurethanschaum für die Dämmstoffindustrie. Im November 1991 wechselte sie zu den europäischen Labors von Rohm und Haas in Sophia Antipolis (Valbonne, Südfrankreich) und ist dort seither in verschiedenen Positionen tätig. Sie begann als Wissenschaftlerin im technischen Service im Bereich Petroleumadditive. Im Jahre 1996 wechselte sie in die Abteilung industrielle Beschichtungen, wo sie für die Entwicklung und den Support der Rohm und Haas Produkte, Bereich Holzanstriche, verantwortlich war. Vorträge VILF Jahrestagung 25. und 26.10.2007 8 Seit Januar 2000 arbeitet sie in der Abteilung Bauanstriche, mit deren Leitung sie seit Juli 2001 betraut ist. Sie ist verantwortlich für neue Bindemittel und Zusätze für den europäischen Markt.Inhalt: Wässrige Farben und Lacke stellen heute den Hauptanteil der Produkte des Beschichtungsmarktes dar. Viele dieser Formulierungen erhalten ihre hervorragenden Verlaufs- und Fließeigenschaften durch eine Verdickung mit Rheologiemodifizierern, so genannten Assoziativverdickern. Insbesondere die nichtionischen Assoziativverdicker mit ihrem niedrigen Molekulargewicht bieten typischerweise die besten Fließeigenschaften und Glanzgrade. Bisher besteht bei dieser Klasse von Rheologiemodifizierern jedoch noch eine Anfälligkeit für größere Viskositätseinbußen, wenn Farbstoff zum Basislack gegeben wird. Diese Präsentation erläutert die Ursachen und Mechanismen dieses Viskositätsverlustes beim Eintönen und stellt neue Erkenntnisse vor, wie sich dieser Verlust reduzieren lässt. Schließlich werden wir zeigen, wie sich der Viskositätsverlust durch einen neuen Rheologiemodifizierer, in den die Erkenntnisse in Bezug auf diese Verlustmechanismen eingeflossen sind, minimieren lässt. ▲
Carsten Nagel, BYK Chemie GmbH
Lebenslauf:
1994 – 1997 Brillux (Münster), Ausbildung zum Lacklaboranten - 1997 – 2000 Brillux - 2000 - 2002 Fachschule für Lacktechnik, Stuttgart-Feuerbach - 2002 – 2004 Brillux (Münster), Entwicklung Pigmentkonzentrate und Basisfarben - seit 2004 BYK-Chemie (Wesel), Leiter Technical Service Labor Maler- und BautenlackeInhalt: Beschichtungen sollen, neben der dekorativen Wirkung, in erster Linie den Untergrund schützen. Durch unzureichende Haftung auf dem Substrat kann die Beschichtung diesen Zweck nicht erfüllen. Diese Haftung kann durch chemische oder mechanische Vorbehandlung des Substrats verbessert werden. Daneben kann die Haftung aber auch durch den Einsatz von Additiven – so genannten Haftvermittlern - erhöht werden. Diese wirken an der Grenzfläche zwischen Beschichtung und Substrat, so dass in einigen Fällen eine Vorbehandlung des Untergrundes nicht mehr erforderlich ist. BYK hat zwei neue Haftvermittler entwickelt, die signifikant die Haftung auf unterschiedlichen Substraten verbessern. Einer der beiden eignet sich insbesondere für wässrige Dispersionslacke und Alkydemulsionen auf Altanstrichen. Es verbessert die Haftung (insbesondere die Nasshaftung) von wässrigen Systemen auf gealterten Alkydharzanstrichen.
Der zweite Haftvermittler erhöht die Haftung auf Stahl, galvanisch verzinktem Stahl, Aluminium und anderen Metallen. Er wird empfohlen für lösemittelhaltige Einbrennlacke und Coil Coatings, kann aber auch durch Neutralisation in wässrigen Systemen eingesetzt werden. Beide Haftvermittler haben keinen negativen Einfluss auf die anderen lacktechnischen Eigenschaften. ▲
Falk-Timo Tragor, Clariant
Produkte (Deutschland) GmbH
Lebenslauf:
Falk Tragor, geboren 1977 in Esslingen am Neckar, schloss sein Studium an der Fachhochschule Esslingen, Fachrichtung Farbe-Lack- Umwelt im Jahr 2004 ab. Während des Studiums bearbeitete er mehrere Projekte in den Bereichen Automobil- und Pulverlack bei DaimlerChrysler, Wörwag und BASF Coatings. Seit 2004 ist er bei der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH im Technischen Marketing im Bereich Pigmente für Bautenfarben tätig.Inhalt: Die Pigmentauswahl bietet ein oft vernachlässigtes Potential für erhebliche Verbesserungen einer Beschichtung. Im Vortrag werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, z.B. die Schichtdickenreduktion durch den Einsatz auf Deckvermögen optimierter Pigmente oder die weitere Erhöhung des Deckvermögens durch geeignete Pigmentkombinationen. Weitere Möglichkeiten bestehen durch die durch die Pigmentauswahl zur Maximierung des Farbraums mit möglichst wenig verwendeten Pasten und die Färbekostenanalyse. ▲
Dr. Adalbert Braig, Ciba AG
Lebenslauf:
Chemiestudium an der Universität Stuttgart mit Promotion in Makromolekularer Chemie - Ende 1983 Eintritt in die Anwendungstechnik Lackadditive der damaligen Ciba Geigy AG mit Sitz in Basel, - Arbeitschwerpunkt Entwicklung von Korrosions-inhibitoren für Lacke; - 1990/91 Übernahme der Laborverantwortung in Ardsley, NY (USA); - seit 1998 zuständig für die Entwicklung von Lichtstabilisatoren für Lacke; - 2003 Ernennung zum Senior Technical Fellow der heutigen Ciba Spezialitätenchemie AG.Inhalt: Die Leistungsfähigkeit heutiger Automobillackierungen hat einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Künftige Herausforderungen beinhalten neben der Einhaltung der VOC-Richtlinien durch Verwendung neuer Lacksysteme vor allem auch eine Optimierung der Lackaufbauten hinsichtlich aufgebrachter Schichtdicke, sowie der Anzahl der applizierten Schichten.
Die Entwicklung innovativer UV Absorbertechnologien und von Pigmenten mit aussergewöhnlicher Deckfähigkeit für wässrige und lösemittelhaltige Lacksysteme eröffnet neue Möglichkeiten zur Realisierung dieser Konzepte sowohl im Klarlack- als auch im Basislackbereich. ▲
Dr. Kai Krauss, Degussa GmbH
Lebenslauf:
Nach seinem Chemiestudium und der Promotion im Fach Chemische Technologie an der Technischen Universität Darmstadt trat Herr Dr. Kai Krauß am 1. August 2000 in die Carbon Black Forschung der Degussa GmbH in Köln ein. Nachdem er dort im Januar 2003 die Leitung der Prozessentwicklung übernommen hatte, wechselte er zum 1. Mai 2005 als Gruppenleiter für Pigment Black in das Lacklabor der Anwendungstechnik in Hanau-Wolfgang. Zum 01. Januar 2007 wurde Herr Dr. Kai Krauss zum Projekt Manager für neue Pigmentpräparationen im Geschäftsgebiet Specialty Materials des Geschäftsbereichs Advanced Fillers & Pigments ernannt. In dieser Funktion obliegt ihm die Koordination aller Aktivitäten im Rahmen des Joint Ventures Inxel-Degussa Advanced Pigment Systems.Inhalt: Pigmentpulver müssen im Allgemeinen sehr intensiv dispergiert werden, um z.B. die gewünschte Mahlfeinheit und Farbentwicklung zu erreichen. Seit kurzem bietet die Degussa GmbH Pigmentpräparationen speziell für die Lackindustrie an, bei denen das Pigment über einen neuartigen Produktionsprozess in eine Bindemittelmatrix eingebettet ist. Die granulatförmigen Pigmentpräparationen können in ein Lösemittel, ein Bindemittel oder ein Gemisch aus Löse- und Bindemittel eingearbeitet werden, ohne dass aufwändige Dispergieraggregate benötigt werden. Zum Dispergieren genügt ein Dissolver und sogar die Dispergierzeit kann signifikant reduziert werden. Auf eine Perlmühle kann verzichtet werden. Die Granulate lassen sich staubfrei verarbeiten und können sehr einfach dosiert werden. Das Aldehyharz, in dem die Pigmente eingebettet sind, ist in nahezu allen in der Lackindustrie gebräuchlichen Lösemitteln löslich. Außerdem ist es mit sehr vielen Bindemitteln kompatibel. In der Präsentation werden die Vorteile der neuen Pigmentpräparationen anhand von Laboruntersuchungen in verschiedenen Lacksystemen erläutert. ▲
Emissionsfrei und VOC-frei –innovative EP-Systeme für den OberflächenschutzLebenslauf:
Chemiestudium an der Universität Ulm, Promotion 1996 danach Tätigkeit in der AWT und F&E eines internationalen Bauchemiekonzerns, zuletzt für die F&E verantwortlich seit 2000 bei der UPPC AG, dort Auf- und Ausbau des globalen Technischen ServiceInhalt: Die Forderungen der Gesetzgebung VOC in Beschichtungen zu vermeiden, sowie sehr emissionsarme Beschichtungssysteme zu verwenden, verlangt nach neuen Epoxidharzbindemitteln. Die Möglichkeiten für die Hersteller von Epoxidharzbeschichtungen mit neuartigen Epoxidsystemen werden im Vortrag aufgezeigt. Das emissions- und VOC-freie Epoxidsystem zeigt ausgezeichnete Eigenschaften in Formulierungen für vergilbungsbeständige Top-Coats, sowie bei der Herstellung von dekorativen Epoxidharzmörteln ▲
Dr. Norbert Pietschmann,
iLF Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft
Lebenslauf:
Dr. Norbert Pietschmann, geboren 1960, studierte Chemie an der Martin-Luther-Universität in Halle. 1990 promovierte er am dortigen Wissenschaftsbereich Physikalische Chemie. Seit 1989 ist er am jetzigen Institut für Lacke und Farben tätig, wo er sich seit 1991 unter anderem mit strahlenhärtenden Beschichtungsstoffen, thermisch vernetzenden High Solids (z.B. auf Pflanzenölbasis), Pulverlacken und InkJet-Tinten befaßt. Seit 1996 leitet Herr Pietschmann am iLF den Laborbereich Lackrohstoffe.Inhalt: UV-härtbare, wasserbasierte Beschichtungsstoffe können auf unterschiedliche Weise formuliert werden:
Hybridsysteme aus den vorgenannten Typen (soweit verträglich) Auf diesem Wege können niedrig viskose Beschichtungsstoffe für Spritzanwendungen formuliert werden. Hiermit können Metall- und Kunststoffbeschichtungen mit reduzierter Trockenfilmdicke hergestellt werden. Allerdings erfordern die Substrathaftung (trocken und nass) sowie die chemische Beständigkeit ein intensives Rohstoffscreening. Im Endergebnis ergaben Dispersionen, selbst hergestellte Emulsionen sowie Hybride aus beiden Typen gute Ergebnisse. Die Haftung auf Kunststoffen war oftmals hervorragend, allerdings im Einzelnen vom individuellen Kunststoff-Typ, der Bindemittelzusammensetzung sowie der Pigmentierung des Beschichtungsstoffs abhängig. Im Gegensatz hierzu war die Anzahl derjenigen wasserbasierten UV-Lacke, welche den Anforderungen auf metallischen Untergründen entsprachen, eng begrenzt. ▲
2008
VILF-Resumée zur Jahrestagung 2008
Neu-Isenburg
im Wortlaut
„Lacke, Farben und Beschichtungen im Wandel des europäischen Marktes“ –
Wir alle müssen über unsere Grenzen schauen, europäisch denken und das Thema REACH ist nur eines vieler Beispiele. Europa erweitert sich und die Verfügbarkeit von Rohstoffen ist ein wichtiger Teil jeder Produktion. Neuartige Rohstoffe und umweltgerechte Produkte sind für Innovationen erforderlich. Vorträge zu diesen und verwandten Themen wurden auf der diesjährigen Jahrestagung des VILF am 30. und 31. Oktober in Neu-Isenburg vor fachspezifischem Publikum präsentiert.
Mehr als 260 Teilnehmer aus dem In- und Ausland wurden in der Hugenottenhalle von hochkarätigen und visionären Vorträgen in den Bann gezogen und zu lebhaftem Fachaustausch angeregt.
Das Programm wurde mit einem Einblick zum Thema Reach gestartet. Welche Veränderungen bringt Reach mit sich und was müssen Unternehmen zu diesem Thema beachten. Danach folgten eindrucksvolle Beiträge zu praxisnahen Untersuchungen und deren Ergebnisse an Endprodukten. Im breiten Vortragsblock zu Füllstoffen, Pigmenten, Bindemitteln und Additiven wurden Beschichtungsherstellern vielfältige Ansätze aufgezeigt, um den Herausforderungen des wandelnden europäischen Marktes gerecht zu werden.
Abschließend, am zweiten Tag, tauchte das Publikum im Rahmen eines spannenden und zukunftsweisenden Vortrages in die Farbenwelt der Automobilindustrie ein.
Im Anschluss an die Tagung wurde Herrn Jürgen Heupel, ehemaliger und langjähriger 2. Vorsitzender des VILF-Vorstandes, im Namen des gesamten Vorstands die VILF-Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Beim Abendessen konnten zum mediterranen Buffet sowohl neue Kontakte geknüpft, als auch bestehende Kontakte in gemütlicher Atmosphäre gepflegt werden.
Abschließend möchten wir uns bei den Referenten, Firmen und Sponsoren bedanken, welche mit ihren Fachvorträgen und den nicht unerheblichen Kostenbeteiligungen dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung erneut in dieser professionellen Form stattfinden konnte.
Wie in jedem Jahr fand am 29.10.2008 im Vorfeld zur Jahrestagung die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Nach dem Bericht des Vorstandes und dem Bericht des Kassenwartes wurde beiden die Entlastung ohne Gegenstimme erteilt.
Demnach ist die Zahl der Mitglieder in 2008 konstant geblieben und die finanzielle Basis der Verbandes solide. Hans-Dieter Christian ehrte verdiente langjährige Mitglieder und bedankte sich bei dem ausscheidenden zweiten Vorsitzenden, Herrn Jürgen Heupel für seine engagierte Arbeit.
Anschließend erfolgte die Diskussion und Abstimmung über die neue Satzung, die vorher den Mitgliedern auf elektronischem Wege zur Verfügung gestellt wurde. Die Versammlung billigte die neue Satzung ohne Gegenstimme.
Die Mitglieder wählten Herrn Hans-Dieter Christian erneut zum Vorsitzenden und Frau Angela Cackovich sowie Herrn Heinz-Günther Schulte zu seinen Stellvertretern. Weitere Nominierungen sind Herr Andreas Eichfelder für die Kasse, Herr Norbert Emmerich als Schriftführer, die Herren Heiko Alzer und Ulrich Désor für die elektronischen Medien sowie Frau Angela Claßen und Herrn Lars Kirmayer für das Ressort Veranstaltungen/Kontakte.
Unter dem Punkt ‚Verschiedenes’ wurde
vor allem der Vorschlag zur stärkeren internationalen Ausrichtung und
Beteiligung des Verbandes diskutiert. Der Vorstand wird die Vorteile
zusammenstellen und den Mitgliedern zur Meinungsbildung zur Verfügung
stellen für eine spätere Entscheidung.
2009Programm (stand 12.07.2009)

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Donnerstag, 29. Oktober |
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09:00 Eröffnung der VILF-Tagung 2009 |
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09:15 Nanotechnologie – Möglichkeiten und Risiken aus
Sicht der Berufsgenossenschaft |
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09:45 VOC-Reduzierung am Beispiel von wässrigen 2K-Epoxy-
und PUR-Beschichtungssystemen für Schienenfahrzeuge |
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10:15 Wasser- und lösemittelhaltige Alkyde für VOC 2010 -
Fluch oder Segen? |
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10:45 Kaffeepause |
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11:30 Acrylatharze für High-Solid-Anwendung,
Freiheitsgrade und Einschränkungen |
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12:00 Neuartige Vinylacetat Ethylen
Terpolymerdispersionen, als Bindemittel für umweltfreundliche Fassadenfarben
und Putze |
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12:30 Mittagspause |
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13:30 Moderne Bindemittel für umweltfreundliche
Lacksysteme |
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14:00 Neue Polymere für Low VOC Farben |
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14:30 Kaffeepause |
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15:15 Umweltfreundliche Additive |
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15:45 Alkydlacke nach 2010 |
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16:15 Nanopartikel Dispersionen: Innovative Additive für verbesserte Eigenschaften wasserbasierter Beschichtungen |
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Dr. Detlef Burgard, Bühler PARTEC GmbH, Saarbrücken |
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18:30 Verleihung des F+L-Preises |
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ca.19:30 Italienisches Buffet |
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Freitag, 30. Oktober |
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09:00 Vortrag des F+L-Preisträgers |
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09:30 Bautenlacke VOC 2010 – Was halten die neuen Qualitäten? |
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Dr. Peter Anton, Deutsche Amphibolin-Werke, Ober-Ramstadt |
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10:00 Kaffeepause |
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10.45 „Design Diffusion" - Ein Paradigmenwechsel in Bezug auf Filmbildung |
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Michael Vogel, Dow Coatings Materials, Frankfurt |
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11:15 Einfach zu dispergierende Pigment-Präparationen in
Granulatform für wässrige Lackanwendungen |
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11:45 Neuartige Pigmenttechnologie zur Optimierung der
Farbformulierungskosten |
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12:15 Autoxidativ trocknende Reaktivverdünner und
High-Solid-Harze |
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12:45 Einfluss von Titandioxid-Pigmenten in Lacken und
Farben im Hinblick auf die VOC Verordnung 2010 |
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ca.13.30 Ende der Tagung |
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20

Anmeldung
bitte an die VILF Geschäftsstelle senden
Ansprechpartner
Dieter Christian, 1. Vorsitzender
Telefon +49 (0) 6181 594861
E-Mail
Angela Cackovich, 2. Vorsitzende
Telefon +49 (0) 69 30514593
E-Mail
Dr. Heinz-Günther Schulte, 2. Vorsitzender
Telefon +49 (0) 211 7940-8956
E-Mail
VILF Geschäftsstelle
Telefon +49 (0) 6181 4299632
Telefax +49 (0) 6181 670597
E-Mail geschaeftsstelle@vilf.de
Programm (neuere Fassung)
Donnerstag, 4. November
09:00
Eröffnung der VILF Jahrestagung 2010
durch den 1. Vorsitzenden des VILF e.V.
09:15
Wieviel Natur braucht der Lack?
Dr. Dietmar Eichstädt, VdL
09:45
Wässrig und nachhaltig – neue umweltschonende
Bindemittel für die Zukunft
Dr. Rüdiger Spohnholz, Synthopol Chemie
10:15
Vom Blauen Engel bis zur Gebäudezertifizierung
der Beitrag von Beschichtungsstoffen
zum nachhaltigen Bauen
Dr. Helge Kramberger,
RMI (Dr. Robert-Murjahn-Institut)
10:45 Kaffeepause
11:30
Ressourcenschonung im Fokus der
Neuentwicklungen wässriger Holzschutzsysteme
Markus Dimmers, Alberdingk Boley GmbH
12:00
Umweltfreundlich und leistungsstark:
neue lösemittelfreie Polyurethandispersionen
für hochwertige Polyurethanlacke
Robert
Reyer, Bayer MaterialScience AG,
Leverkusen
12:30 Mittagspause
13:30
Erneuerbare Rohstoffe biotechnologischen
oder pflanzlichen Ursprungs
für die Oberflächenbehandlung
Dr. Stefan Friebel, WKI Fraunhofer Institut
14:00
Epoxidharzbeschichtungen: Umweltfreundlich –
Umweltverträglich – Nachhaltig
Fromme Wunschvorstellung oder mittelfristiges
Entwicklungsziel?
Dr. Martin
Gerlitz, Huntsman Advanced Materials
14:30 Kaffeepause
15:15
Bewertung der Nachhaltigkeit von Rohstoffen
für Farben und Lacke
Christiane Glasmacher-Remberg, Cognis GmbH
15:45
bis 17:15 Effektive Selbstmotivation –
So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund
Dr. Marco von Münchhausen
19:15 Cocktailempfang
ca.20:00 Italienisches Buffet
Freitag, 5. November
09:00 Innovative
Softtouch- und Anti-Slip-Additive
basierend auf
nachwachsenden Rohstoffen
(Riziniusöl)
Stefan Oettlein, DOG, Hamburg
09:30
Beschaffenheit & Nachhaltigkeit: eine perfekte Ehe
Ton Geurts, AkzoNobel Deutschland
10:00 Kaffeepause
10:45
Chemie ohne Öl
Dr. Jan Pfeffer, Evonik Degussa GmbH
11:15
Nachhaltigkeitsbewertungen bei Lackierprozessen
mit der Ökoeffizienz-Analyse
Dr. Peter Saling, BASF SE, Ludwigshafen
11:45
Neue umweltfreundliche universelle
Korrosionsschutzpigmente
Fabiana Requeijo, Nubiola Inorganic Pigments
12:15
Nachhaltigkeit konkret – durch Innovationen
zu neuen Pigmenten
Dr. Lutz Frischmann, Heubach GmbH
ca.13:30 Ende der Tagung
Stand 9. September 2010, Änderungen vorbehalten