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  Gisela Meyer-Hahn
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name:  Meyer- Hahn, Gisela
cell:  0171/625 65 92
tel:   fax: 04101/69 31 88
tel:   home: 04101/69 31 86
url:   www.meyer-hahn.de 
org:   Gisela Meyer-Hahn, farbe-seide-raum 
adr:   Hogenkamp 1, Pinneberg, D-25421, Deutschland
email: gisela@meyer-hahn.de 
title: Diplom- Designerin

Vita - Credo:
Gisela Meyer-Hahn, geb.1952, lebt und arbeitet seit 1988 in Pinneberg. Die Dipl.Designerin arbeitet in einem breiten Spektrum mit dem Schwerpunkt Farbe und Raum. Es umfaßt experimentelle Textilkunst, komplexe konkrete Rauminstallationen - den temporär und als fester Bestandteil der Architektur- bis zu Performances –'Klanglichter'- mit Mitteln Farbe, Textil, Licht und Klang reicht. Ausstellungen, Vorträge und Seminare im In- und Ausland. Seit 1995 initiiert sie Veranstaltungsfolgen zu 'BLAU-eine kulturelle Brücke'.

Ihr Credo: "Transparenz, Licht und Bewegung, das JETZT in unserer Wahrnehmung, mit den Mitteln Farbe und textiler Materialien darzustellen, widme ich meine Arbeit."

Events:

Raum- und Corporate Identity-Objekte:
u.a.in: Witten, Kiel, Rostock, Hamburg, Rellingen, Frankfurt, Wedel, Grevesmühlen

temporäre Farbinstallationen:
u.a.in: Neumünster, Kiel, Pinneberg, Hamburg, Frankfurt, Dortmund, Paris

Einzel- und Beteiligung an Gruppenausstellungen:
im Deutschland und im europäischen Ausland

Seminare:
u.a.in: Frankreich, Griechenland, Österreich, Schweiz, Finnland, Deutschland (Sylt, Fürsteneck,...)

Farblichtkonzert 'Klanglichter':
u.a.in: DK-Frederiksvaerk, A-Haslach, Malente, Paris, Bramsche, Berlin, Cuxhaven, Uelzen Farblichtkonzert 'Klanglichter'

'BLAU-eine kulturelle Brücke':
Symposien, Workshops, Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Dänemark, Finnland
BLAU – eine kulturelle Brücke
forum:claque: Madame Blau in Aktion

Farblichtkonzert 'Klanglichter'

eine Komposition aus Licht und Klang

Licht und Klang wirken direkt auf unsere Wahrnehmung
lassen unsere Sinnesorgane Hören und Sehen miteinander verschmelzen
bauen Brücken, um Bild und Ton zu verbinden
komponiert und choreografiert für den Dialog zwischen Klangelementen des Cellos und Facetten
des Lichtphänomens Farbe

Gisela Meyer-Hahn, Farblichtbühne , Pinneberg und Sonny Thet, Cello, Berlin

Interaktiv haben Sonny Thet und Gisela Meyer-Hahn auf klanglicher (Cello) und visueller (Farblicht im transparenten Kubus) Ebene ein einstündiges Farblichtkonzert erarbeitet. Die Komposition ist ein lebendiger Dialog aus Weltmusik und Farblichtbühne, der Hören und Sehen verbindet und damit Bilder in unserem Unterbewußtsein loslöst. Die Künstler nehmen weit Abstand von digitaler Vorprogrammierung und möchten mit dem Publikum gemeinsam in die Atmosphäre des JETZT, der Gegenwart, eintauchen und damit ein Angebot zum Entstehen eigener innerer Bilder machen. Es gibt keine 'Anleitung', dies Stück wirkt synästhetisch direkt auf unsere Sinne.

Die 'Bühne' ist 3-dimensional, ihre Architektur transparent -sowohl durch die Wahl der Materialien wie auch deren Anwendung. Farbig aquarellierte Seidenstoffe lassen die Vertikale plastisch erscheinen. Die seidenbespannten streng geordneten Stäbe appellieren an die linke –ordnende- Gehirnhälfte. Die Anordnung der Bühnenmaterialien ermöglicht den Wechsel in mindestens 3 räumliche Projektionsebenen mitttels farbigem Licht.

Die Bühnenmaterialien: Linien und Flächen unterschiedlicher Transparenzen und unterschiedlicher Qualitäten textilen Materials (auch mit unterschiedlichen Geometrien der Fadenquerschnitte). .

Sonny Thet stammt aus Kambodscha und lebt seit ca.30 Jahren in Deutschand, jetzt in Berlin. Weltweit tritt er als Solocellist und Komponist mit umfangreichem Repertoire seiner 'Weltmusik' auf.

Gisela Meyer-Hahn, Dipl.Designerin, hat ihr Atelier 'farbe-seide-raum' in Pinneberg/Hamburg. Sie befaßt sich mit Räumen, mit der menschlichen Wahrnehmung, mit der Wirkung von Phänomenen wie Licht und Farbe. Die Dimension des Raumes wird durch ihre künstlerische Wandlung neu 'erfahren', erlebt; der Mensch bleibt nicht nur Betrachter, sondern wird einbezogen. G.M.-H. entwirft und realisiert Objekte aus Farbe, Textil und Licht für Räume unseres Lebens.

Beide Künstler sind auf internationaler Ebene tätig.

Aus künstlerischer Intuition und wissenschaftlichem Hintergrund ist das Stück 'Klanglichter' ein synästhetischer Beitrag. Mit Schwerpunkt BLAU, der Farberscheinung, mit der sich insbesondere G.M.-H.seit Jahren auseinandersetzt.

Da wir Menschen -mit normalsichtigem Auge- im Bereich des königsblau (Farbe des Himmels) am meisten Nuancierungen von allen Farben erkennen können, nimmt dieser Bereich einen quantitativ umfassenden Teil in unserer Choreografie ein. Die BLAUE Erscheinung –eine profan erscheinende Alltagsbeobachtung- wird zur spannenden Entdeckungsreise. Diese Farbe erweist sich als überraschender Schlüssel zum weltweiten kulturellen Verständnis.

Die Choreografie führt dennoch durch alle Farben. Sie ist auf Polarität aufgebaut. Fläche geht eben nicht ohne Linie, blau nicht ohne orange, weiß nicht ohne schwarz, ...

Flächen und Linien der Bühne, für die G.M.-H. das Licht am Mischpult von Hand steuert, stehen im Dialog mit Klangteppichen und Piccicati des Cellos. Bekanntes wechselt mit Unbekanntem im Sehen und Hören...Kompositionen, die aus intensiven Naturerlebnissen entstehen, wechseln mit freien Kompositionen. Die Aufführungen nehmen Bezug auf die Architektur des Außen- oder Innenraumes der Konzertstätte.

Farblicht und textiles Material der 'Bühne ' machen dabei Tranparenzen und Verdichtungen unterschiedlichster Farbnuancierungen möglich. Das textile Material bietet sich subtile als Reflektionsfläche für Licht – und ist haptisch-warm. Es nimmt zudem die Bewegung der Raumluft auf und mache diese Thermik damit sichtbar.

Seit 1998 arbeiten beide Künstler zusammen. Damals war es ein Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin an 4 Künstler, anläßlich der Lyonel-Feininger-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin ein Stück zu entwickeln, das zur Finissage aufgeführt wurde. Daraus entstand die gemeinsame Arbeit, die zur permanenten Weiterentwicklung des Stückes 'Klanglichter' führte.

Aufführungen seit 1998 u.a.in A-Haslach/Burg Piberstein Berlin/BAM, Bramsche/Tuchmachermuseum, Malente/Amphittheater, DK-Frederiksvaerk Schloß, Wedel/Krankenhaus, F-Paris/Cité Universitaire/Le Corbusier Gebäude(Fondation Suisse), Cuxhaven/Sparkasse, Flensburg/phänomenta-Museum, Hanau/Olof-Palme-Haus, Hamburg-Schenefeld/Rathaus, Rellingen/Rundkirche, Hamburg /Planetarium
01.10.2001 GMH

 

BLAU – eine kulturelle Brücke

"BLAU – ist für mich
Freiheit und Wärme
Erinnerung und Vertrauen in eine Zukunft
unendlicher Rhythmus
Brücke zur Unendlichkeit,
Bewegung und Raum."
(Zitat/ Gisela Meyer-Hahn)

BLAU ist ein weltweites Phänomen. BLAU ist die Farbe, die für uns Menschen primäre Lebensbedingungen und Lebenswünsche symbolisiert: Freiheit, Assoziation zu Wasser, zu Atem, zu Luft, Traum, Hoffnung, Ferne, Rhythmus, Impuls, Verbindung zwischen uns und dem Universum, Verbindung mit der Unendlichkeit...wechselnde Bedeutung und Bewertung in verschiedenen Zeiten der Geschichte.

Physiologisch und psychologisch WIRKT Farbe auf unsere Lebensprozesse. Und BEWIRKT, daß im Unbewußten Bewusstseinsprozesse in Gang gesetzt werden.

Das Projekt 'BLAU – eine kulturelle Brücke', initiiert von Gisela Meyer-Hahn, D-Pinneberg, hat das Farbphänomen BLAU und seine vielen Erscheinungsfacetten focussiert. Es begann 1995 mit einem Symposium und beteiligte alle Länder des Ostseeraumes. Kunst und Wissenschaft aller Sparten trafen über diesem Thema und trugen Wissen und Erkenntnis zusammen und diskutierten die Bandbreite 'ihres' BLAU. Seither gab es weitere Symposien, Ausstellungen und Workshops in Deutschland, Dänemark und Finnland.

Die Entwicklung der Idee im Rahmen der -stets internationalen und spartenübergreifenden- Ausstellungen: zunächst stellten die KünstlerInnen vorhandene eigene BLAU-Arbeiten aus. Später entstanden thematisierte Ausstellungen, zu denen neue Arbeiten zum gleichen Thema – auf eigenem Erkenntnishintergrund geschaffen wurden. Im Innenraum und als temporäre Installationen im Außenraum. Damit zeigt sich inzwischen ein großes Spektrum aller Beteiligten in ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema BLAU – mit unterschiedlichsten Ausdrucksmitteln, Materialien,...jede/r auf seiner persönlichen Basis des JETZT.

BLAU als Brücke der Verständigung miteinander hat inzwischen viele Grenzen überwinden lassen. Ihre Offenheit wirkt in die Öffentlichkeit und zieht immer wieder viel Publikum unterschiedlichster Erwartungshaltung an.

Die Ostsee-Kulturkreise haben in Bezug auf diese Farbe BLAU sowohl übereinstimmende wie auch völlig gegenteilige inhaltliche geschichtliche Entwicklungen und damit Beurteilungen und Bewertungen.

Gegenseitig wächst durch diese Initiative 'BLAU – eine kulturelle Brücke' Verständnis, Verständigung, Akzeptanz Toleranz – und zwar spartenübergreifend. Am Beispiel der Farbe BLAU, die nuancenreich durch jedes normalsichtige menschliche Auge erkannt werden kann, zeigt sich, daß in Nordeuropa durch den langen niedrigen Stand der Sonne erheblich mehr BLAU-Nuancen in der Atmosphäre entstehen und erkannt werden als in der südlichen Hemisphäre. Der Norden weist viel mehr Begriffe und Farbnamen, die etwas mit BLAU zu tun haben, auf, als der Süden. Diese Begriffe selbst werden entweder aber schon im Nachbarland nicht gekannt (-wie z.B.die 'BLAUE Stunde', die 'Fahrt ins BLAUE'- nur in Deutschland als solche bezeichnet, während es das Phänomen der Entstehung dieser Bezeichnungen überall gibt), oder haben einen anderen Sinngehalt. In allen Ländern dagegen kennt man Begriffe wie 'BLAUhelm'.

Künstler haben BLAU immer besonderes Gewicht in Zeiten ihrer Wandlung gegeben. In den Zeiten des Jahrtausendwechsels, der Grenzöffnungen Europas, des JETZT, unter besonderer Beachtung der Tradition und Entwicklung des Ostseeraumes, beobachte ich, wie das Erscheinen der Farbe BLAU wirkt, was sich verändert und was dadurch in Erscheinung tritt. Ich arbeite aktiv mit künstlerischem Beitrag darin und engagiere mich immer wieder, Kunst und Wissenschaft im BLAU zu internationaler Begegnung zusammenzuführen.

Derzeit entsteht eine umfassende Dokumentation dieser Art der Arbeit mit BLAU.
Pinneberg, 28.01.2002

forum:claque: Madame Blau in Aktion

Phänomen Farbe 15.04.2002. Im Zentrum einer Galerieaktion stand Anfang März dieses Jahres die experimentelle Textilkunst der norddeutschen Künstlerin Gisela Meyer-Hahn, die allgemein als "Madame Blau" bekannt ist. Von ihren Entdeckungsreisen durch das Farbphänomen Blau ging anschließend eine Begegnung mit Farbe als Pigment und seinem elektronischen Gegenpart „Sounds of pigments" aus, realisiert von der Kantonschule Baden unter der Leitung von Beda Büchi. Begleitet wurde das Ganze von einer theatralen Annäherung an das, was Blau in uns und mit uns macht. Unter der Regie von Enrico Beeler.

Im forum:claque wird dieses Jahr Farbe in völlig neuen Dimensionen erfahrbar. nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, Tanz, Video, Theater, Literatur und bildende Kunst treffen sich im Badener Kunstlabor. Sie beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven, was Farbe bedeuten kann, wie Farbe Stimmung erzeugt, warum Farbe die Wahrnehmung beeinflusst und Bewusstseinsprozesse auslöst, weshalb Farbe uns hinters Licht führt, uns irritiert. info@orumclaque.ch .